Neue Erklärung von Minister Şimşek: Wir erwarten, dass mehr ausländisches Kapital in unser Land fließt

Finanzminister Mehmet Şimşek erläuterte eine neue Regelung im Bereich des Risikokapitals und erklärte, dass sie Investitionen ausländischer Investoren in die Türkei erleichtern werden.

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Finanzminister Mehmet Şimşek äußerte sich zu der neuen Regelung, die im Bereich des Risikokapitals getroffen werden soll.

Şimşek erklärte, dass einige Änderungen an der Gesetzgebung für Risikokapital-Investmentfonds vorgenommen werden, und sagte, dass sie im Rahmen des Aktionsplans des Koordinationsrats zur Verbesserung des Investitionsumfelds Entscheidungen umsetzen, um ausländischen Investoren Investitionen in der Türkei zu erleichtern und die Zusammenarbeit mit ihnen zu verbessern.

Zur geplanten Regelung sagte Şimşek: "Unsere Risikokapital-Investmentfonds werden nun in Start-ups investieren können, die im Ausland gegründet wurden, deren Investitionen jedoch zu mehr als der Hälfte in der Türkei liegen. Wir ebnen den Weg für Investitionen durch Verträge, die das Recht einräumen, langfristig Teilhaber an einem noch nicht gegründeten Start-up zu werden."

'WIR ERWARTEN, DASS MEHR AUSLÄNDISCHES KAPITAL IN UNSER LAND FLIESST'

Er betonte, dass sie damit ein neues Finanzierungsinstrument auf die Kapitalmärkte bringen werden, und fügte hinzu: "Mit der Änderung, die wir vornehmen werden, erwarten wir, dass mehr ausländisches Kapital in das Start-up-Ökosystem unseres Landes fließt."

Şimşek erklärte zudem, dass sie durch Risikokapital-Investmentfonds anstelle von Direktinvestitionen eine Risikostreuung und damit eine Diversifizierung der Investitionen ermöglichen werden. Şimşek wies darauf hin, dass sie den Weg für Investitionen in Start-ups ebnen werden, die bereits Investitionen erhalten haben und deren Investitionsrunde abgeschlossen ist, und bewertete: "Dank der 'Dachfonds'-Struktur, einem weiteren Vorteil dieser Regelung, werden die Gründungsprozesse neuer Fonds erheblich verkürzt."