Neue Nachricht zu Schiffsverbindungen auf der Linie Trabzon-Sotschi: „Wir bemühen uns um einen Start“

Der amtierende Generalkonsul der Russischen Föderation in Trabzon, Rustem Khaziev, erklärte, dass man an der Einrichtung regelmäßiger Schiffsverbindungen zwischen Trabzon und Sotschi arbeite.

12punto

Der amtierende Generalkonsul der Russischen Föderation in Trabzon, Rustem Khaziev, gab bekannt, dass man sich um die Wiederaufnahme der Schiffsverbindungen zwischen Trabzon und Sotschi bemühe. Khaziev betonte die Bedeutung einer regelmäßigen Fährverbindung für Handel, Tourismus und regionale Beziehungen.

Die Erklärung erfolgte während eines Treffens der Delegation der Handelsvertretung der Russischen Föderation in der Republik Türkei mit Vertretern der Geschäftswelt in Trabzon. Bei dem Gespräch in der Handels- und Industriekammer von Trabzon wurden die Handelsbeziehungen zwischen der Türkei und Russland, aktuelle Entwicklungen auf dem russischen Markt sowie Investitions- und Kooperationsmöglichkeiten erörtert.

Die Kontakte zur Wiederaufnahme der Schiffsverbindungen auf der Linie Trabzon-Sotschi dauern an.

Der Vorsitzende der TTSO, Erkut Çelebi, erklärte, dass Trabzon daran arbeite, die Beziehungen zu Russland zu stärken, und wies darauf hin, dass vom Hafen Trabzon aus Haselnüsse, Produkte der Maschinenindustrie sowie Obst und Gemüse in die Russische Föderation exportiert würden. Çelebi fügte hinzu, dass auch Holz und Kohle zu den wichtigen Handelsgütern zählten.

Çelebi erinnerte daran, dass in der Vergangenheit ein intensiver Handel mit Regionen wie Krasnodar, Sotschi, Noworossijsk und Rostow stattgefunden habe, und betonte, dass das Transportproblem gelöst werden müsse. Er wies darauf hin, dass es früher direkte Verbindungen von Trabzon in diese Regionen per Schiff und Flugzeug gegeben habe, und sagte: „Wir legen großen Wert auf die Wiederaufnahme dieser Schiffsverbindungen, um den gegenseitigen Handel zu entwickeln.“

Khaziev erklärte seinerseits, dass sich die Beziehungen zwischen den beiden Ländern trotz schwieriger internationaler Bedingungen in vielen Bereichen weiterentwickelten. Er bezeichnete Trabzon als historisches Zentrum des Schwarzmeerhandels und nannte das Fehlen regelmäßiger Fährverbindungen als einen der Punkte, die gemeinsame Anstrengungen erforderten.

Khaziev merkte an, dass die Wiederaufnahme der Linie die Transportkosten senken, das gegenseitige Handelsvolumen erhöhen, den Tourismus beleben und die menschlichen Bindungen zwischen den Regionen stärken könnte. Während des Treffens wurden zudem Präsentationen zum Handelsumfeld und zu Investitionsmöglichkeiten in Russland gehalten.