Neue Perlen von „Schakkadanak“ Necmettin Batırel: Wer in Devisen bleibt, wird „Oh Gott, ich bin verloren“ schreien
Der für seine Nähe zur Regierung bekannte Türkiye-Kolumnist Necmettin Batırel erklärte in seinem heutigen Artikel: „Die Zentralbank kauft Devisen vom Markt, damit die Kurse nicht zu stark fallen; wer in Devisen investiert bleibt, wird ‚Oh Gott, ich bin verloren‘ schreien.“
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Necmettin Batırel, Kolumnist der Zeitung Türkiye, der vor Jahren in einer Fernsehsendung mit Prof. Dr. Özgür Demirtaş durch den Satz „Schakkadanak, ich verkaufe 10 Milliarden Dollar, jeder wird staunen, danach verkaufe ich noch einmal 10 Milliarden Dollar“ in Erinnerung blieb, behauptete nun, die türkische Wirtschaft schreibe Geschichte.
In seinem Artikel mit dem Titel 'Wenn er nicht wäre!' überschüttete Batırel den AKP-Vorsitzenden und Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan mit Lob und äußerte: „Das Vertrauen wächst, die Reserven laufen mit Dollar über, dank der Unterstützung durch die 5-Jahres-Risikoprämie, die von 800 auf 275 gesunken ist, strömen Ausländer ins Land, die Flucht aus Devisen beschleunigt sich, die Türkische Lira gewinnt an Stärke. Wir sind das am schnellsten wachsende Land unter den OECD-Staaten.“
Batırel fügte hinzu: „Seit Ende Mai ist der Anstieg der Reserven auf 44,1 Milliarden Dollar angewachsen. Die Nettoreserven ohne Swaps stiegen in 6,5 Monaten um 21,1 Milliarden Dollar und sanken auf minus 39,2 Milliarden Dollar. Am 25. Mai lag dieser Wert noch bei 60,3 Milliarden Dollar… Die Kassen der Zentralbank sind bis zum Rand gefüllt, sie benötigt keine Unterstützung durch ausländische Währungen mehr.“
„WÜRDEN WIR DIESES BILD SEHEN, WENN ER NICHT WÄRE?“
Batırel äußerte den Gedanken: „Früher verkaufte die Zentralbank Devisen auf dem Markt, damit die Kurse nicht stiegen; jetzt tut sie genau das Gegenteil: Sie kauft Devisen vom Markt, damit die Kurse nicht zu stark fallen und die Exporteure keinen Schaden erleiden. Wer in Devisen bleibt, wird ‚Oh Gott, ich bin verloren‘ schreien. Dieses Bild ist zweifellos das Werk der neuen Wirtschaftsführung… Doch ich frage Sie: Wer hat dieses Team ausgewählt, wer hat ihm volle Unterstützung gegeben? Würden wir dieses Bild sehen, wenn er nicht wäre?“