Neue Prognose für die Türkei von britischem Bankenriesen: Schätzung für das Leistungsbilanzdefizit um 5 Milliarden Dollar gesenkt
Barclays hat seine Prognose für das Leistungsbilanzdefizit der Türkei zum Jahresende 2024 um 5 Milliarden Dollar auf 15 Milliarden Dollar gesenkt, was 1,2 Prozent des BIP entspricht.
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Der weltweit bekannte Finanzriese Barclays hat seine Prognose für das Leistungsbilanzdefizit der Türkei für das Jahr 2024 aktualisiert.
Wie aus einem Bericht von CNBC-e hervorgeht, hat die in Großbritannien ansässige Bank ihre Schätzung für das türkische Leistungsbilanzdefizit für 2024 um 5 Milliarden Dollar auf 15 Milliarden Dollar reduziert, was 1,2 Prozent des BIP entspricht. Die Schätzung für das Leistungsbilanzdefizit für das Jahr 2023 lag bei 45 Milliarden Dollar, also 4,1 Prozent des BIP. Diese Verbesserung wurde auf die positive Entwicklung der Handelsbilanz für Grundgüter sowie der Goldbilanz zurückgeführt.
TÜRKISCHER LEISTUNGSBILANZÜBERSCHUSS 'ETWAS ÜBER DEN ERWARTUNGEN'
In dem von Ercan Ergüzel von Barclays veröffentlichten Bericht heißt es, dass der Leistungsbilanzüberschuss der Türkei im Juni 2024 bei 0,4 Milliarden Dollar lag und damit leicht über den Erwartungen ausfiel. Dieser Wert blieb jedoch hinter dem Überschuss von 0,8 Milliarden Dollar zurück, der im Juni 2023 verzeichnet wurde. Barclays stellte fest, dass im 12-Monats-Zeitraum von Dezember 2023 bis Mai 2024 eine allmähliche Verbesserung der Handelsbilanz für Grundgüter zu beobachten war, sich dieser Trend im Juni jedoch umkehrte.
In dem Bericht wurde zudem festgehalten, dass für die zweite Jahreshälfte 2024 ein Anstieg der türkischen Devisenreserven um etwa 30 Milliarden Dollar erwartet wird.