Neue Prognose von JPMorgan für Goldpreise: Erwartungen gesenkt
JPMorgan hat seine Prognosen für den Goldpreis pro Unze für das vierte Quartal 2026 und 2027 nach unten korrigiert. Die Bank verwies auf ein nachlassendes Interesse der Anleger.
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In einer Analyse von JPMorgan Global Research wurde prognostiziert, dass der Goldpreis pro Unze bis Ende 2026 ein durchschnittliches Niveau von 6.000 Dollar erreichen wird. Das zuvor für 2026 festgelegte Ziel von 6.300 Dollar wurde nach unten korrigiert, während die Prognose für Ende 2027 von 6.550 Dollar auf 6.263 Dollar gesenkt wurde.
Greg Shearer, Leiter der Abteilung für Basismetalle und Edelmetalle bei JPMorgan, betonte in seiner Bewertung, dass das Anlegerinteresse in letzter Zeit auf einem niedrigen Niveau verharrt habe. Shearer erklärte: "Gold steckt technisch gesehen in einer Art Grauzone fest. Die Preise bleiben zwar über dem 200-Tage-Durchschnitt von etwa 4.340 Dollar pro Unze, sind aber vorerst unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 4.730 Dollar pro Unze gedeckelt."
Laut Vertretern der Bank ist die Verlangsamung der Nachfrage nach Gold ausschlaggebend für diese Revisionen. In der Analyse wurde zudem darauf hingewiesen, dass die globalen wirtschaftlichen Aussichten und das Anlegerverhalten auch in der kommenden Zeit maßgeblich für den Goldmarkt bleiben werden.