Neue Regelung des Ministeriums für Wohnungsbaudarlehen! Diese Verpflichtung wurde aufgehoben

Gemäß einer im Amtsblatt veröffentlichten Entscheidung des Handelsministeriums können Wohnungsbaudarlehen künftig ohne den Gang zur Filiale und ohne die Notwendigkeit einer handschriftlichen Unterschrift in Anspruch genommen werden.

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Die Vorschriften zu Wohnungsbaudarlehen wurden im Amtsblatt veröffentlicht und sind in Kraft getreten.

Mit den Neuregelungen wurden Änderungen an Fernabsatzverträgen für Finanzdienstleistungen, Wohnungsfinanzierungsverträgen und Verbraucherkreditverträgen vorgenommen.

FILIALBESUCH UND HANDSCHRIFTLICHE UNTERSCHRIFT NICHT MEHR ERFORDERLICH

Nach Informationen des Handelsministeriums zielen die Änderungen darauf ab, die im Oktober in Kraft getretenen Bestimmungen des Verbraucherschutzgesetzes umzusetzen. Es wurden Schritte unternommen, um die digitale Transformation bei der Erbringung von Finanzdienstleistungen für Verbraucher zu beschleunigen.

Mit den neuen Regelungen ist es nun möglich, Wohnungsbaudarlehen über Fernkommunikationsmittel elektronisch abzuschließen, ohne eine Filiale aufsuchen oder eine handschriftliche Unterschrift leisten zu müssen. Ziel ist es, den Zugang zu Krediten zu erleichtern, Papierkram im Zusammenhang mit Vertragsabschlüssen zu reduzieren und die Nutzung von Finanzdienstleistungen im Fernabsatz zu verbreiten.

Durch die in Kraft getretenen Änderungen können nun auch bestimmte kreditbezogene Transaktionen, die bisher einen schriftlichen Antrag erforderten, sowohl bei Privatkrediten als auch bei Wohnungsbaudarlehen über Fernkommunikationsmittel abgewickelt werden.

Verbraucher werden besser über ihre Rechtsbehelfe informiert

Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass bei Streitigkeiten vor Verbrauchergerichten die Inanspruchnahme eines Mediators vor Klageerhebung zur Prozessvoraussetzung geworden ist, wurde festgelegt, dass Verträge sowohl für Privat- und Wohnungsbaudarlehen als auch für elektronisch erworbene Versicherungen, private Rentenversicherungen, Zahlungsdienste und andere Bankdienstleistungen zwingend Informationen darüber enthalten müssen, dass Verbraucher ihre Beschwerden bei der Verbraucherschlichtungsstelle oder – unter der Bedingung der vorherigen Mediation – bei einem Verbrauchergericht einreichen können. Auf diese Weise sollen Verbraucher präziser informiert und Rechtsverluste vermieden werden.