Neues Kapitel in der Nutella-Krise: Drohende Geldstrafe

Der Antrag von Ferrero auf Änderung der Verpflichtung zum Haselnusskauf in der Türkei wird am Donnerstag vom Wettbewerbsrat geprüft. Sollte das Unternehmen seinen Verpflichtungen nicht nachkommen, droht ihm eine empfindliche Geldstrafe.

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Die Wettbewerbsbehörde (Rekabet Kurumu) wird am Donnerstag zusammenkommen, um den Antrag von Ferrero auf Änderung der Menge an Haselnüssen zu prüfen, deren Abnahme das Unternehmen in der Türkei zugesichert hatte. Der Vorsitzende der Behörde, Birol Küle, erklärte, dass Ferrero im Falle einer Nichterfüllung seiner Verpflichtungen mit einer Geldstrafe rechnen müsse, die auf Basis der Umsätze des vorangegangenen Geschäftsjahres berechnet würde.

Ferrero gilt als einer der größten Haselnussabnehmer der Türkei und steht aufgrund seiner jüngsten Einkaufspolitik im Zentrum der Kritik. Die Vorwürfe des Unternehmens gegenüber den Haselnussproduzenten in der Schwarzmeerregion haben zu einer ernsthaften Krise in der Branche geführt. Vor diesem Hintergrund kommt der Entscheidung des Wettbewerbsrates eine große Bedeutung zu.