OECD veröffentlicht Abkommen zur globalen Mindestkörperschaftsteuer

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat das Abkommen zur globalen Mindestkörperschaftsteuer veröffentlicht, dem 140 Länder zugestimmt haben.

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Das auf der Website der OECD veröffentlichte Abkommen zielt darauf ab, sicherzustellen, dass globale Unternehmen, einschließlich Internetkonzerne wie Google, Amazon, Microsoft und Facebook, ab 2024 einem Steuersatz von mindestens 15 Prozent unterliegen.

AUCH DIE TÜRKEI HATTE ZUGESTIMMT

Die OECD hatte am 8. Oktober 2021 bekannt gegeben, dass 140 Länder, darunter China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Japan und die Türkei, die mehr als 90 Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) repräsentieren, dem Abkommen zur internationalen Steuerreform zugestimmt haben.

Nach Angaben der in Paris ansässigen OECD wird das Abkommen zusätzliche globale Steuereinnahmen zwischen 17 und 32 Milliarden US-Dollar generieren, wovon vor allem Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen profitieren werden.

Die OECD hatte im Juli 2022 erklärt, dass die neuen Regeln für die globale Mindestkörperschaftsteuer 2024 in Kraft treten werden.