Ökonom İnan Mutlu: „Es findet ein wirtschaftlicher Völkermord statt“

Der Ökonom İnan Mutlu kritisierte die Einkommensverteilung und den Anstieg der Lebenshaltungskosten in der Türkei und erklärte, dass sich die Lebensbedingungen der unteren Einkommensgruppen von Tag zu Tag verschlechtern. Mutlu betonte, dass die ärmsten Bevölkerungsschichten gezwungen sind, 72 Prozent ihres Einkommens allein für Wohnen und Lebensmittel auszugeben.

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Der Ökonom İnan Mutlu teilte bemerkenswerte Daten zur Einkommensverteilung und zu den Lebenshaltungskosten in der Türkei mit. Laut Mutlus statistischer Analyse sind die ärmsten Bevölkerungsschichten gezwungen, 72 Prozent ihres Einkommens allein für Wohn- und Lebensmittelausgaben aufzuwenden.

Mit Stand September wurde die jährliche Mietinflation mit 70 Prozent, die Lebensmittelinflation mit 36 Prozent und der Preisanstieg bei Brot mit 42 Prozent verzeichnet. Dieser starke Anstieg bei den Grundbedürfnissen verschlechtert die Lebensbedingungen der einkommensschwachen Bürger von Tag zu Tag.

Der Ökonom Mutlu kritisierte dieses Bild scharf und bezeichnete den laufenden Prozess als „wirtschaftlichen Völkermord“. Laut Mutlu bleiben die Einkommenszuwächse weit hinter dem Preisanstieg zurück, was dazu führt, dass die unteren Einkommensgruppen der Gesellschaft systematisch verarmen.