Einschätzung von Ökonom Selçuk Geçer zu gefälschten Dollars
Der Ökonom Selçuk Geçer äußerte sich über seinen Social-Media-Account zu der Debatte um gefälschte Dollars, die in den letzten Tagen für Aufsehen gesorgt hat. Geçer erklärte, dass die aktuellen Entwicklungen Panik an den Märkten ausgelöst hätten und den Bemühungen zur wirtschaftlichen Stabilisierung schadeten.
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Die jüngsten Entwicklungen in der türkischen Wirtschaft und die Devisenpolitik der Zentralbank sorgen weiterhin für großes öffentliches Echo.
Der Ökonom Selçuk Geçer äußerte sich über seinen Social-Media-Account zu diesen Entwicklungen.
Geçer verknüpfte die jüngsten Entwicklungen an den Devisenmärkten mit den Kontakten des stellvertretenden Zentralbankgouverneurs Cevdet Akçay in London und den darauf folgenden Erklärungen.
'GESTÄNDNIS DER DEVISENINTERVENTION UND IHRE FOLGEN'
Den Behauptungen von Selçuk Geçer zufolge kommt Akçays Aussage nach den Londoner Kontakten, dass "nicht mehr in den Devisenmarkt eingegriffen werde", einem indirekten Eingeständnis gleich, dass Deviseninterventionen stattgefunden haben. Geçer erklärte, dass diese Aussagen die Schwankungen an den Devisenmärkten verstärkt und die Bürger in Panik versetzt hätten.
'BANKEN HABEN DEVISENANKÄUFE GESTOPPT'
Ein weiteres Thema, auf das Geçer aufmerksam machte, sind Berichte, wonach einige Banken Devisentransaktionen aufgrund von Fälschungsverdacht gestoppt haben. Diese Situation könnte spekulativen Bewegungen an den Devisenmärkten Tür und Tor öffnen und das Misstrauen privater Anleger verstärken. Geçer betont, dass diese Entwicklungen Panik an den Märkten ausgelöst hätten und den Bemühungen zur wirtschaftlichen Stabilisierung schadeten.
ZUFALL ODER GEPLANTER PROZESS?
Der Ökonom Geçer argumentiert, dass die Geschehnisse kein Zufall seien, und deutete an, dass die Erklärungen nach den Londoner Kontakten und die Schritte der Banken, die Devisenankäufe einzustellen, koordiniert sein könnten. Diese Behauptungen brachten auch Vorwürfe der Manipulation und Spekulation am Devisenmarkt mit sich. Geçer warf die Frage auf: "Die Menschen werden in Panik versetzt. Ist das eine Wirtschaftsstrategie oder die Unsicherheit an den Märkten?"