Ölpreis steigt aufgrund der Spannungen im Roten Meer
Die Ölpreise sind aufgrund der Spannungen im Nahen Osten und im Roten Meer erneut gestiegen. Die Energieinformationsbehörde (EIA) prognostiziert ein knappes globales Angebotsdefizit.
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Während der Preis für Brent-Öl auf 78 US-Dollar pro Barrel stieg, lag US-Rohöl bei über 72 US-Dollar. Das American Petroleum Institute teilte mit, dass die landesweiten Lagerbestände in der vergangenen Woche um 5,2 Millionen Barrel gesunken sind und auch die Bestände in Cushing zurückgegangen sind. Zudem prognostiziert die Energieinformationsbehörde ein knappes globales Angebotsdefizit.
ÖLPREIS ENTWICKELT SICH VOLATIL
Rohöl verzeichnet seit Jahresbeginn eine volatile Entwicklung. Der Markt wurde durch die Angebotskürzungen der OPEC+, die Spannungen im Nahen Osten, einschließlich des Roten Meeres, sowie durch Produktionsausfälle in Libyen gestützt. Dennoch deutet die deutliche Senkung der offiziellen Verkaufspreise durch Saudi-Arabien auf eine zugrunde liegende Schwäche hin.
Yeap Jun Rong, Marktstratege bei IG Asia, erklärte: "Die Kombination der Faktoren rund um die Entwicklungen im Nahen Osten, der Angebotsausblick und das verlangsamte globale Wachstum führen zu dieser größeren Unsicherheit bei den Preisen."