Ölpreise nach iranischem Raketenangriff gesunken
Der Raketenangriff des Iran auf US-Stützpunkte in Katar führte zu einem Rückgang der Brent-Ölpreise um 5 Prozent. Nachdem der Ölpreis im Tagesverlauf noch bei über 77 Dollar gehandelt wurde, fiel er am Abend auf 71 Dollar.
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Die Angriffe der USA auf iranische Atomanlagen hatten die Ölpreise zu Wochenbeginn auf ein Niveau von 77 Dollar getrieben. Die zunehmenden geopolitischen Risiken im Nahen Osten und die Möglichkeit einer Schließung der Straße von Hormus führten dazu, dass die Preise kurzzeitig auf bis zu 80 Dollar stiegen.
Während die Zustimmung des iranischen Parlaments zur Schließung der Straße von Hormus für Unruhe an den Märkten sorgte, erklärte US-Präsident Donald Trump auf der Plattform Truth Social, dass die Ölpreise niedrig gehalten werden müssten. Trump äußerte sich wie folgt: "Jeder sollte die Ölpreise niedrig halten. Ich beobachte euch alle. Ihr spielt dem Feind in die Hände. Tut es nicht!"
Doch am Abend führte der Raketenangriff des Iran auf US-Stützpunkte in der katarischen Hauptstadt Doha zu einer Trendwende an den Märkten. Nach dieser Entwicklung begannen die Brent-Ölpreise zu fallen und wurden um 20.45 Uhr bei 71 Dollar gehandelt.