Ölpreise steigen zum Wochenauftakt nach der längsten Verlustserie seit fünf Jahren
Nach der längsten wöchentlichen Verlustserie seit fünf Jahren ist der Ölpreis zum Wochenbeginn gestiegen, da Anzeichen dafür zunehmen, dass das Angebot die Nachfrage übersteigt.
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Brent-Öl notiert nach sieben Wochen mit Kursverlusten wieder bei über 76 US-Dollar pro Barrel, während der Preis für US-Rohöl die Marke von 71 US-Dollar überschritt. Stärker als erwartet ausgefallene US-Arbeitsmarktdaten sowie Pläne der USA, ihre strategischen Erdölreserven wieder aufzustocken, trugen dazu bei, dass die sechstägige Verlustserie bei Rohöl am Freitag endete.
Yeap Jun Rong, Stratege bei IG, erklärte: "Die Gewinne bleiben zu Beginn der neuen Woche aufgrund der Nachfragesorgen aus China begrenzt. Das aktuelle Preisniveau könnte zu einer gewissen Auffüllung der strategischen US-Erdölreserven führen, doch es ist noch unklar, ob dies bereits den 'echten' Boden für die Ölpreise markiert."
In dieser Woche werden die monatlichen Berichte der Internationalen Energieagentur (IEA), der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) sowie des US-Energieministeriums erwartet, die für mehr Klarheit bei den Fundamentaldaten von Angebot und Nachfrage sorgen sollen. Zudem beobachten Investoren die letzte Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed in diesem Jahr.