Özgür Demirtaş' Prognose aus dem Jahr 2017 hat sich bewahrheitet: 'Das System ist explodiert'

Der Ökonom Özgür Demirtaş hat mit Social-Media-Beiträgen belegt, dass seine vor Jahren getroffenen Einschätzungen zur chinesischen Wirtschaft korrekt waren, und reagierte dabei auch auf die Kritik, die er damals erhielt.

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Der Ökonom Özgür Demirtaş, der immer wieder durch seine wirtschaftlichen Analysen auffällt, die schon Jahre im Voraus Entwicklungen vorhersagen, hat nun via Social Media darauf aufmerksam gemacht, dass eine seiner Prognosen zur chinesischen Wirtschaft aus dem Jahr 2017 eingetroffen ist.

Demirtaş, der damals behauptete, das Wachstum der chinesischen Wirtschaft sei eine Blase und das System werde nach einiger Zeit zusammenbrechen, wies in seinem Beitrag auch darauf hin, dass er für diese Thesen seinerzeit von Trollen kritisiert wurde.

Indem er die Vergangenheit mit der Gegenwart verglich und an seine früheren Kommentare erinnerte, fragte Demirtaş: 'Was ist passiert?'

Hier ist der besagte Beitrag des Ökonomen Demirtaş:

Was ist passiert? 

Bitte lesen Sie es bis zum Ende

Vor Jahren:

Dass die chinesische Wirtschaft eine Blase ist,

Dass das chinesische Immobiliensystem zusammenbrechen würde,

dass die zentralistische Wirtschaftsverwaltung explodieren würde,

das habe ich oft geschrieben und oft gesagt.

Eine Gruppe von Eurasiern und Trollen hingegen nutzte das Beispiel China, um: 

'Seht her, auch dort, wo es keine Demokratie und Rechtsstaatlichkeit gibt, kann die Wirtschaft erfolgreich sein!', sagten sie und griffen mich und, was noch wichtiger ist, das Buch von Prof. Dr. Daron Acemoğlu an. (Die Trolle lobten China nicht, weil sie etwas wussten, sondern weil sie Texte über WhatsApp-Gruppen zugespielt bekamen.)

Nun sind wir im Heute angekommen:

Was ist passiert?

Chinas größtes Immobilienunternehmen ist pleitegegangen,

Die Börsen sind in Stücke gerissen, 6 Billionen Dollar wurden vernichtet.

Der Staat versucht in Panik, Liquidität zu schaffen.

Die Wachstumsraten der Vergangenheit sind nur noch eine Erinnerung...

Was lernen wir also daraus? Man sollte keine großen Töne spucken.