Özgür Demirtaş: 'Zinserhöhung allein reicht nicht aus'

Prof. Dr. Özgür Demirtaş wies in einem Beitrag auf seinem X-Account darauf hin, dass die Türkei das Beispiel Argentinien genau studieren müsse, und betonte, dass neben Zinserhöhungen auch strukturelle Reformen erforderlich seien.

12punto

Prof. Dr. Özgür Demirtaş äußerte sich in einem Beitrag auf X zur wirtschaftlichen Lage. Demirtaş kommentierte die Entscheidung der Zentralbank der Republik Türkei zur Zinserhöhung mit den Worten: „Die Türkei muss das Beispiel Argentinien genau studieren.“

Demirtaş erklärte, dass eine Zinserhöhung allein nicht ausreichen werde, und betonte die Notwendigkeit, auch strukturelle Reformen durchzuführen.

In seinem Beitrag auf X sagte Demirtaş Folgendes:

„Argentinien konnte die Inflation trotz ständiger Zinserhöhungen nicht unter Kontrolle bringen. Der Grund dafür ist, dass das Land die notwendigen strukturellen Reformen neben den Zinserhöhungen nicht umgesetzt hat.

Eine Zinserhöhung ist der Preis für Fehler, die in der Vergangenheit gemacht wurden. Sie verursacht Schmerzen. Damit sich das Ertragen dieser Schmerzen lohnt, müssen andere strukturelle Reformen unverzüglich umgesetzt werden.“


ER HATTE BEREITS FRÜHER GEWARNT

Demirtaş hatte bereits in einem Video, in dem er mögliche Szenarien nach dem Amtsantritt von Mehmet Şimşek als Minister für Schatz und Finanzen erläuterte, die Bedeutung struktureller Reformen hervorgehoben.

Demirtaş erklärte, dass es Maßnahmen gebe, die kurzfristig und langfristig ergriffen werden müssten. Er betonte, dass kurzfristig eine Rückkehr zu rationaler Politik erforderlich sei, während langfristig strukturelle Reformen notwendig seien.