Parkgebühren in Istanbul konkurrieren mit Wohnungsmieten
In den zentralen Bezirken Istanbuls haben die Parkgebühren Rekordwerte erreicht. Mit den neuen Preiserhöhungen übersteigen die monatlichen Abonnementkosten teilweise die Wohnungsmieten; Bürger fordern nun eine Preisobergrenze auch für private Parkplätze.
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In den zentralen Bezirken Istanbuls, in denen der Parkplatzmangel am stärksten zu spüren ist, belasten die Parkgebühren die Geldbeutel der Menschen. Wer sich entscheidet, mit dem Auto in Stadtteile wie Beşiktaş, Şişli oder Kadıköy zu fahren, muss neben dem dichten Verkehr auch hohe Parkkosten in Kauf nehmen.
Wie NTV berichtet, haben die zum Jahreswechsel vorgenommenen Preiserhöhungen insbesondere bei monatlichen Parkabonnements zu bemerkenswerten Anstiegen geführt. In einigen Stadtvierteln übersteigen die Abonnementgebühren bereits die Mieten für Wohnungen in denselben Gegenden.
TÄGLICHE GEBÜHREN ÜBERSTEIGEN TAUSEND LIRA
Selbst an den Parkplätzen der städtischen Betreibergesellschaft İSPARK beginnen die stündlichen Parkgebühren bei 120 Lira, während die Tagesgebühr auf über tausend Lira steigen kann. Bürger, die sich für ein monatliches Abonnement entscheiden, sehen sich in einigen Parkhäusern mit Zahlungen von bis zu 20.000 Lira konfrontiert.
Dabei ist es in verschiedenen Stadtteilen Istanbuls immer noch möglich, eine 2-Zimmer-Wohnung für 20.000 Lira oder weniger zu mieten. Dennoch verlangen viele private Parkplatzbetreiber für größere Fahrzeuge zusätzliche Gebühren. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch in anderen Bezirken mit hohem Parkdruck, allen voran in Bakırköy.
BEI KOMMUNALEN BETREIBERN SIND DIE PREISE BEGRENZT, ABER ES FEHLT AN PLATZ
Auf den Parkflächen der Stadtverwaltung Istanbul (İSPARK) sowie auf den von den Bezirksverwaltungen betriebenen Parkplätzen werden die Preise innerhalb eines bestimmten Rahmens gehalten. Es wird darauf hingewiesen, dass diese Flächen im Vergleich zu privaten Anbietern etwa halb so teuer sind. Allerdings ist es fast unmöglich, auf diesen preisgünstigen Parkplätzen einen freien Platz zu finden.
Die Bürger fordern, dass die für kommunale Parkplätze geltende Preisobergrenze auch auf private Parkplätze ausgeweitet wird, und verlangen eine Regulierung angesichts der steigenden Kosten.