Prämiensystem beim flexiblen Arbeitsmodell wird geändert
Die Regierung zielt darauf ab, die Erwerbsbeteiligung benachteiligter Gruppen durch die Weiterentwicklung des flexiblen Arbeitsmodells zu erhöhen. In diesem Rahmen werden wichtige Änderungen bei der Prämienberechnung vorgenommen.
12punto
Die Regierung arbeitet an einer neuen Regelung für das flexible Arbeitsmodell. Diese Maßnahme zielt darauf ab, etwa 12 Millionen Menschen, darunter Menschen mit Behinderungen, junge Menschen und ehemalige Strafgefangene, in den Arbeitsmarkt zu integrieren.
NEUE REGELUNG AUF DEM WEG INS PARLAMENT
Der Entwurf zur Gesetzesänderung, der dem Koordinationsrat für Wirtschaft vorgelegt und mit den Interessengruppen geteilt wurde, wird in Kürze im Parlament erwartet. Obwohl das geltende Arbeitsrecht bereits flexible und Teilzeit-Arbeitsformen vorsieht, wird darauf hingewiesen, dass diese Arbeitsformen aufgrund ihres geringen Beitrags zum Rentenprozess kaum bevorzugt werden. Insbesondere wird betont, dass es für Teilzeitbeschäftigte sehr lange dauert, ihre Beitragszeiten zu vervollständigen, weshalb ihr Renteneintritt 80 bis 100 Jahre in Anspruch nehmen könnte.
Mit der neuen Regelung soll dieses Problem gelöst werden. Im Entwurf wurde ein Modell übernommen, das bei der Prämienberechnung das "Einkommen als Basis" nimmt. Nach diesem Modell können Teilzeitbeschäftigte, die ein höheres Einkommen erzielen und ihre Prämien entsprechend ihrem Einkommen zahlen, nach Erfüllung der weiteren Voraussetzungen in Rente gehen.