Preisanstieg im Supermarkt: 51 TL Preisunterschied beim selben Produkt

Obwohl es keine Änderungen bei Kraftstoffpreisen, Wechselkursen oder dem Mindestlohn gab, wurden Grundnahrungsmittel wie Sonnenblumenöl, Milchprodukte, Tee und Zucker in den Supermärkten teurer. Während die Preisunterschiede für Aufsehen sorgen, wurde darauf hingewiesen, dass sich die gestiegenen Produktionskosten in den Preisen widerspiegeln.

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Supermärkte haben ihre Preise erneut erhöht. Sonnenblumen- und Olivenöl, Milch und Milchprodukte, Tee und Zucker, Toilettenpapier und Servietten sowie Haushalts- und Körperpflegeprodukte gehören zu den Warengruppen, bei denen die Etiketten geändert wurden.

Laut einem Bericht der Zeitung Türkiye fällt auf, dass die Supermärkte eine neue Preiswelle gestartet haben, obwohl es seit Langem keine Änderungen bei Kraftstoffpreisen, Wechselkursen oder dem Mindestlohn gegeben hat.

Es wurde festgestellt, dass Sonnenblumen- und Olivenöl, Käse, Milch und Milchprodukte, Tee und Zucker, Toilettenpapier und Servietten sowie Haushaltsreiniger die Produktgruppen sind, bei denen die Preise am häufigsten angepasst wurden.

Mitarbeiter der Supermärkte bestätigten ebenfalls, dass mit der Änderung der Preisschilder begonnen wurde. Andererseits nehmen auch die Preisunterschiede zwischen den Märkten zu. Es wurde beobachtet, dass dasselbe Produkt in zwei verschiedenen Supermärkten in derselben Gegend oder sogar in derselben Straße einen Preisunterschied von 51 Lira aufwies. 

'UNSERE AUSGABEN STEIGEN'

Ein Regionalleiter einer Handelskette rechtfertigte die Preiserhöhungen wie folgt:

"Der Anstieg der Produktions- und Inputkosten sowie die Lager- und Energiekosten schlagen sich in den Preisen in den Regalen nieder. Das ist ganz natürlich... Auch die Logistikkosten sind ein wichtiger Grund für die Preiserhöhungen. Im Vergleich zum Vorjahr gibt es keine gravierenden Veränderungen. Dennoch steigen die Preise in bestimmten Gruppen. Man sollte dies nicht nur als Gewinn der Supermärkte betrachten. Auch die Produkte, die von Großhändlern und Herstellern kommen, werden teurer. Diese Erhöhungen sind keine Preistreiberei, sondern notwendige Schritte, damit die Unternehmen überleben können. Zudem wurden die Mieten für Geschäftsräume um über 60 Prozent erhöht. All dies schlägt sich als Kostenfaktor in den Produktpreisen nieder." 

HANDELSMINISTERIUM VERHÄNGTE STRAFEN

Das Handelsministerium hatte bekannt gegeben, dass es bis zum 15. September im Rahmen von Kontrollen gegen überhöhte Preise und branchenspezifischen Prüfungen gegen 1.274 natürliche und juristische Personen Verwaltungsstrafen in Höhe von insgesamt 327 Millionen 376 Tausend 495 TL verhängt hat.

Das Ministerium erklärte zudem, dass die Kontrollen fortgesetzt würden und gegen diejenigen, die auf dem Markt Preistreiberei betreiben, die notwendigen Maßnahmen ergriffen würden. Darüber hinaus wurde mitgeteilt, dass Unternehmen, die sich der Hortung und Preistreiberei schuldig machen, bei dreimaligem Verstoß innerhalb eines Jahres mit einer Betriebsschließung rechnen müssen.