Prognose von Goldman Sachs: Alles wird teurer

Goldman Sachs, eine der weltweit größten Investmentbanken, hat vor einem deutlichen Anstieg der Ölpreise im Jahr 2024 gewarnt.

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Nach der Pandemie, die 2020 begann, wurde die Preisstabilität in vielen Ländern der Welt erheblich beeinträchtigt. Die Zentralbanken der Industrienationen leiteten daraufhin Prozesse zur geldpolitischen Straffung ein und führten massive Zinserhöhungen durch, um die hohe Inflation zu bekämpfen.

Nun gibt es eine beunruhigende Warnung der in den USA ansässigen Bank Goldman Sachs bezüglich der Inflation, die nach langwierigen Bemühungen gesenkt werden konnte. In einem Bericht, der unter Mitwirkung von Expertenanalysten erstellt wurde, wird darauf hingewiesen, dass aufgrund der weltweit zunehmenden geopolitischen Risiken und der zusätzlichen Kürzungen der OPEC+ im ersten Quartal 2024 dauerhafte Ölpreise von über 100 Dollar möglich seien.

Goldman Sachs warnt, dass die Ölpreise, die derzeit bei 93 Dollar notieren, für längere Zeit auf einem hohen Niveau verharren könnten. Die Bank betont, dass eine Politik hoher Ölpreise die Märkte in Schwellenländern, zu denen auch die Türkei zählt, sehr hart treffen könnte.

Die Bank gibt an, dass für das Jahr 2024 eine Preisspanne zwischen 80 und 100 Dollar zu erwarten sei, und erinnert daran, dass jeder Anstieg des Ölpreises um 10 Dollar zu einem Anstieg der Inflation in der US-Wirtschaft um 0,4 Prozentpunkte führen könnte.

Während darauf hingewiesen wird, dass auch die zuletzt weltweit gesunkenen Lebensmittelpreise wieder steigen könnten, wird gewarnt, dass in vielen Sektoren, die direkt mit Landwirtschaft und Erdölprodukten verbunden sind, drastische Preiserhöhungen bevorstehen. Es wird davor gewarnt, dass viele im Umlauf befindliche Produkte und Dienstleistungen teurer werden könnten als erwartet.