Reaktion aus China auf US-Sanktionen: Ein typisches Beispiel für wirtschaftliche Schikane

China hat darauf reagiert, dass die USA im Rahmen der Sanktionen gegen Russland wegen des Ukraine-Krieges auch 17 chinesische Unternehmen auf ihre Sanktionsliste gesetzt haben.

AA

Das chinesische Handelsministerium erklärte, Washington nutze seine Rechtsprechung durch einseitige Sanktionen grenzüberschreitend aus und bezeichnete die Entscheidung als ein "typisches Beispiel für wirtschaftliche Schikane".

CHINAS SICHT AUF DEN UKRAINE-RUSSLAND-KRIEG

In der Erklärung wurde betont, dass China notwendige Maßnahmen ergreifen werde, um die legitimen Rechte und Interessen seiner Unternehmen zu schützen.

Die Sprecherin des Außenministeriums, Mao Ning, erklärte auf einer Pressekonferenz in Peking, dass China in der Ukraine-Krise eine objektive und neutrale Haltung einnehme und sich bemühe, Friedensgespräche zu fördern und eine konstruktive Rolle bei einer politischen Lösung zu spielen.

Die Sprecherin Mao betonte, dass die normale Handels- und Wirtschaftskooperation zwischen China und Russland weder auf Dritte abziele noch der Einmischung Dritter unterliege, und stellte fest, dass sie sich gegen die Verhängung illegaler Sanktionen gegen chinesische Unternehmen aus diesem Grund aussprechen.

WAS WAR PASSIERT?

Die USA hatten am 23. Februar, kurz vor dem zweiten Jahrestag des Beginns des Russland-Ukraine-Krieges, 9 chinesische Unternehmen auf ihre Sanktionsliste gesetzt und Exportbeschränkungen für 8 weitere chinesische Unternehmen verhängt, mit der Begründung, dass diese mit Produkten handelten, die Russland im Ukraine-Krieg militärisch unterstützen könnten.