Reaktion von Fatih Erbakan auf die Aktualisierung des Inflationsziels der Zentralbank: 'Der Mythos Mehmet Şimşek ist zusammengebrochen'
Der Vorsitzende der Yeniden Refah Partisi, Fatih Erbakan, kritisierte die Wirtschaftsführung nach der neuen Inflationsprognose der Zentralbank in einer Stellungnahme in den sozialen Medien scharf.
12punto
Die Neubewertung der von der Zentralbank der Republik Türkei für Ende 2026 prognostizierten Inflationsrate hat die politische Agenda bestimmt. Die Zentralbank hat ihr Inflationsziel für das Jahresende von 16 Prozent auf eine Spanne von 15 bis 21 Prozent revidiert.
Nach dieser Entwicklung veröffentlichte der Vorsitzende der Yeniden Refah Partisi, Fatih Erbakan, eine bemerkenswerte Erklärung auf seinem Social-Media-Account. Erbakan erklärte in seinem Beitrag, dass die Zieländerung der Zentralbank ein Beweis für das Scheitern der Wirtschaftsführung sei, und äußerte sich wie folgt:
'DER MYTHOS ŞİMŞEK IST ZUSAMMENGEBROCHEN'
"Die Wirtschaftsführung hat auch diesen Februar nicht ungenutzt gelassen. Die Zentralbank hat ihr Inflationsziel für Ende 2026, das bei 16 Prozent lag, revidiert und auf eine Spanne von 15 bis 21 Prozent angehoben. Das bedeutet, dass es mindestens 21 Prozent sein werden, oder wie jedes Jahr sogar noch höher ausfallen wird; einstellige Inflationsraten werden auch für 2027 ein Traum bleiben. Diesmal konnten sie nicht einmal eine vernünftige Ausrede finden! Schauen Sie, wer ist schuld, was ist der Grund?! Das Gold unter dem Kopfkissen und die Einkäufe zum Ramadan! Sie haben die Schuld für das Versagen der Wirtschaftsführung auf die Bürger abgewälzt. Der Speer passt nicht mehr in den Sack; der 'Mythos' Mehmet Şimşek ist zusammengebrochen, der Nächste bitte. Der Grund ist klar, das Ergebnis auch… Unfähigkeit (Wirtschaftsführung) ist die Ursache; Inflation, Hunger, Armut und Korruption sind das Ergebnis."
Nach der Aufwärtskorrektur der Inflationsprognose durch die Zentralbank bleiben die Konsistenz der Wirtschaftsdaten und die Managementfähigkeit Gegenstand öffentlicher Diskussionen. In Erbakans Erklärung wurde neben der Kritik daran, dass die Wirtschaftsführung die Bürger beschuldigt, betont, dass die erwarteten Ergebnisse im Kampf gegen die Inflation nicht erzielt werden konnten.
Diese Kritik in den sozialen Medien hat dazu geführt, dass das Vertrauen in die Wirtschaftsführung in Frage gestellt wird und eine neue Welle der öffentlichen Debatte ausgelöst wurde.