Realsektoren-Vertrauensindex sinkt im Mai um 1,1 Punkte auf 102,4

Der Realsektoren-Vertrauensindex ist im Mai gegenüber dem Vormonat um 1,1 Punkte auf 102,4 gefallen.

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Die Zentralbank der Republik Türkei hat die Konjunkturorientierungsstatistiken und den Realsektoren-Vertrauensindex für den Monat Mai veröffentlicht.

Die Ergebnisse der Konjunkturumfrage wurden durch die Gewichtung und Aggregation der Antworten von 1777 Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe ermittelt und ausgewertet.

Demnach sank der Realsektoren-Vertrauensindex im Mai gegenüber dem Vormonat um 1,1 Punkte auf 102,4. Im gleichen Zeitraum verringerte sich der saisonbereinigte Realsektoren-Vertrauensindex um 0,7 Punkte auf 105,4.

Bei der Untersuchung der Diffusionsindizes zu den Umfragefragen, die den Index bilden, wirkten sich die Einschätzungen zu den Exportaufträgen für die kommenden drei Monate, den gesamten Auftragseingängen der letzten drei Monate, den aktuellen Lagerbeständen an Fertigwaren, den Investitionsausgaben für Anlagevermögen, dem Produktionsvolumen für die kommenden drei Monate sowie den aktuellen Gesamtauftragseingängen negativ auf den Index aus.

In den Bewertungen für die letzten drei Monate verstärkte sich der Trend zugunsten derjenigen, die einen Anstieg des Produktionsvolumens meldeten, gegenüber dem Vormonat, während der Trend zugunsten derjenigen, die einen Rückgang bei den Inlandsaufträgen und einen Anstieg bei den Exportaufträgen meldeten, im Vergleich zum Vormonat schwächer ausfiel.

Die Einschätzungen, dass die aktuellen Gesamtauftragseingänge unter dem saisonalen Normalwert liegen, sowie die Einschätzungen, dass die aktuellen Lagerbestände an Fertigwaren über dem saisonalen Normalwert liegen, verstärkten sich gegenüber dem Vormonat.

Bei den Erwartungen für die kommenden drei Monate schwächten sich die Prognosen derjenigen ab, die einen Anstieg beim Produktionsvolumen, bei den Exportaufträgen und bei den Inlandsaufträgen erwarten, sowie die Erwartungen hinsichtlich eines Anstiegs der Beschäftigung in den kommenden drei Monaten. Es wurde beobachtet, dass sich die Erwartungen hinsichtlich eines Anstiegs der Investitionsausgaben für Anlagevermögen in den kommenden zwölf Monaten gegenüber dem Vormonat abschwächten, während sich die Erwartungen hinsichtlich eines Anstiegs der Beschäftigung in den kommenden drei Monaten verstärkten.