Reispreis erreicht höchsten Stand seit Oktober 2008

Die Reispreise steigen rasant. In Asien sind die Preise auf bis zu 650 Dollar pro Tonne geklettert. Indiens Exportbeschränkungen, Ernteausfälle aufgrund von Trockenheit, eine steigende Nachfrage sowie die Auswirkungen von El Niño treiben die Preise in die Höhe.

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Die Reispreise sind auf den höchsten Stand seit 15 Jahren gestiegen, da die Erwartung wächst, dass sich das Getreideangebot in Asien und Afrika aufgrund der steigenden Nachfrage und der Auswirkungen von El Niño weiter verknappen wird.

Reis, das Grundnahrungsmittel für Milliarden von Menschen, hat damit den höchsten Stand seit Oktober 2008 erreicht.

Der thailändische Reisexportverband teilte mit, dass der Preis für 5-prozentigen gebrochenen thailändischen weißen Reis, der in Asien als Referenzwert gilt, im Vergleich zur Vorwoche um 2,5 Prozent gestiegen ist. Damit kletterte der Preis auf 650 Dollar pro Tonne.

INDIEN UND KLIMAEINFLÜSSE SPIELEN EBENFALLS EINE ROLLE

Als Hauptgründe für den Anstieg der Reispreise werden Indiens Exportbeschränkungen sowie die durch trockenes Wetter bedrohte Ernte in Thailand angeführt.