Reuters-Umfrage zu Dollar/TL veröffentlicht: Jahresendprognose steht fest

Laut der Reuters-Umfrage werden die Währungen der Schwellenländer in engen Spannen gehandelt, da die Erwartungen an aggressive Zinssenkungen durch die US-Notenbank (Fed) nachgelassen haben. Während für die türkische Lira bis zum Jahresende ein Wertverlust von 5 Prozent gegenüber dem Dollar erwartet wird, wird für andere Schwellenländerwährungen ein ähnlicher Rückgang prognostiziert.

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In der von Reuters durchgeführten Umfrage wird erwartet, dass die Währungen der Schwellenländer in engen Spannen gehandelt werden und ihre Gewinne seit Jahresbeginn einbüßen, nachdem die Erwartungen an aggressive Zinssenkungen durch die US-Notenbank (Fed) abgeschwächt wurden.

In der Umfrage wird prognostiziert, dass die Verluste der Lira gegenüber dem Dollar bis zum Jahresende 5 Prozent erreichen werden.

Laut dem Median der Prognosen für die türkische Lira in der Reuters-Umfrage zu Schwellenländerwährungen wird der Dollar/TL-Kurs in einem Monat bei 34,6267, zum Jahresende bei 36, in sechs Monaten bei 37,67 und in 12 Monaten bei 41,25 erwartet.

Die Währungen der Schwellenländer, die im vergangenen Jahr und in der ersten Hälfte dieses Jahres erhebliche Verluste verzeichneten, hatten nach der Zinssenkung der Fed um 50 Basispunkte gegenüber dem Dollar an Wert gewonnen.

Doch nachdem Fed-Chef Jerome Powell signalisiert hat, dass die Fed bei künftigen Zinsschritten auf 25 Basispunkte setzen wird, nähern sich diese Währungen dem Ende ihrer Aufwärtsbewegung.

Die eskalierenden geopolitischen Spannungen veranlassen Investoren dazu, sich dem Dollar als sicherem Hafen zuzuwenden, was sie dazu bewegt, sich von den Schwellenländern abzuwenden, die anfälliger für Risiken sind.

Während für den chinesischen Yuan, den thailändischen Baht und den malaysischen Ringgit bis zum Jahresende ein Wertverlust gegenüber dem Dollar zwischen 1,2 und 2,0 Prozent erwartet wird, wird für die indische Rupie zum Jahresende ein Kurs von 83,73 prognostiziert.

Der südafrikanische Rand, der nach den Wahlen im Mai 8 Prozent an Wert gewonnen hatte, wird bis zum Jahresende voraussichtlich 1 Prozent an Wert verlieren.