Richmond-Fed-Präsident warnt vor Eile bei Zinssenkungen
Der Präsident der Richmond Fed, Tom Barkin, wies auf die robuste Verfassung der US-Wirtschaft hin und betonte, dass es für die Entscheidungsträger keinen Grund zur Eile bei Zinssenkungen gebe.
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Der Präsident der Richmond-Niederlassung der US-Notenbank (Fed), Tom Barkin, erklärte in einem Interview mit Fox Business, dass der allgemeine Ausblick für die Wirtschaft sehr positiv sei.
Barkin sagte: „Die Zahlen zur Wirtschaft sind sehr solide. Wir hatten keine Dringlichkeit, die darauf hindeuten würde, dass sich unsere Wirtschaft in die falsche Richtung bewegt. Ich denke, solange keine Dringlichkeit besteht, sollte man langsam vorgehen, so als würde man bei Nebel Auto fahren.“
Barkin wies darauf hin, dass in der Geschäftswelt weiterhin Unsicherheiten bezüglich der Finanzpolitik bestünden und Unternehmen in dieser Phase vorsichtig agierten. Barkin äußerte sich dazu wie folgt: „Sie entlassen definitiv niemanden, aber sie investieren auch nicht. Das bedeutet eine geringe Einstellungsrate und eine geringe Entlassungsrate.“
Die Entscheidungsträger der US-Notenbank werden ihre nächste Sitzung am 29. und 30. Juli abhalten. Auf die Frage, ob eine mögliche Zinssenkung für die Juli-Sitzung zur Debatte stehen könnte, antwortete Barkin: „Ich versuche niemals, die nächste Sitzung vorherzusagen, da noch sehr viele Informationen eingehen werden.“