Rückgang bei KKM-Konten hält an: Erstmals unter diese Marke gefallen

Laut dem Wochenbericht der Bankenregulierungs- und Aufsichtsbehörde (BDDK) sind die wechselkursgeschützten TL-Einlagen- und Beteiligungskonten von 3 Billionen 7,9 Milliarden TL auf 2 Billionen 921,7 Milliarden TL gesunken.

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Der Abwärtstrend bei den wechselkursgeschützten Einlagen (KKM), die von der AKP-Regierung eingeführt wurden, um den Dollarkurs unter Kontrolle zu halten, setzt sich fort.

Nach Daten der Bankenregulierungs- und Aufsichtsbehörde (BDDK) belief sich die Gesamtsumme der wechselkursgeschützten Einlagen in der Woche zum 3. November auf 2,92 Billionen TL. In dieser Woche erreichte der Rückgang bei den KKM 86,2 Milliarden TL. In den letzten 10 Wochen wurde ein Rückgang der KKM um 447 Milliarden TL verzeichnet.

Während der Abwärtstrend bei den KKM anhält, setzt die Wirtschaftsführung ihre Regulierungen zur Eindämmung der KKM fort.

Gemäß einer am 2. November bekannt gegebenen Regelung wurde der Mindestreservesatz für wechselkursgeschützte Einlagen (KKM) angehoben und ein zusätzlicher Mindestreservesatz für Devisendepots in TL eingeführt.

Der Regelung zufolge wurde der Mindestreservesatz für Laufzeiten bis zu 6 Monaten, in denen sich die KKM konzentrieren, um 5 Prozentpunkte auf 30 Prozent erhöht. Für Laufzeiten bis zu einem Jahr sowie für Laufzeiten von einem Jahr und länger wurde der Mindestreservesatz von 5 Prozent auf 10 Prozent angehoben.

Die Zentralbank der Republik Türkei (TCMB) hatte im September den Mindestreservesatz für Laufzeiten bis zu 6 Monaten, in denen sich die KKM konzentrieren, von 15 Prozent auf 25 Prozent erhöht, während die Sätze für Laufzeiten bis zu einem Jahr sowie für Laufzeiten von einem Jahr und länger mit 5 Prozent angegeben wurden.

ŞİMŞEK HATTE GESAGT: „WIR WOLLEN AUS KKM AUSSTEIGEN“

Finanzminister Mehmet Şimşek hatte in einer kürzlich getätigten Erklärung betont, dass man aus den wechselkursgeschützten Einlagen aussteigen wolle.