Russland verlängert Benzin-Exportverbot bis zum 31. Januar 2027
Die russische Regierung hat das vorübergehende Verbot für Benzinexporte bis zum 31. Januar 2027 verlängert, um die Stabilität auf dem Binnenmarkt zu gewährleisten.
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Die russische Regierung hat einen neuen Zeitplan für die vorübergehenden Beschränkungen bei Kraftstoffexporten bekannt gegeben. Laut einer schriftlichen Erklärung wurde das vorübergehende Verbot für Benzinexporte bis zum 31. Januar 2027 verlängert.
Es wurde mitgeteilt, dass die Entscheidung getroffen wurde, um die Stabilität auf dem Binnenmarkt zu wahren. In der Erklärung wurde für Diesel, Schiffskraftstoff und Kerosin ein abweichender Zeitplan mit Ausnahmeregelungen für Produzenten vorgesehen.
Demnach sind Diesel, Schiffskraftstoff und Kerosin, die von Produzenten exportiert werden, ab dem 1. September von den Beschränkungen ausgenommen. Das Verbot für Benzinexporte bleibt jedoch bis Ende Januar 2027 in Kraft.
In der Erklärung der russischen Regierung wurde zudem festgehalten, dass Lieferungen im Rahmen internationaler zwischenstaatlicher Abkommen von dem Verbot ausgenommen bleiben. Somit ist vorgesehen, bestimmte vertragliche und offizielle Lieferungen von der Beschränkung auszunehmen.
Ölraffinerien in Russland sind in letzter Zeit verstärkt in den Fokus gerückt, nachdem die Ukraine Angriffe mit unbemannten Luftfahrzeugen durchgeführt hatte. Es wird berichtet, dass aufgrund der Angriffe einige Raffinerieanlagen gewartet werden mussten und in einigen Regionen des Landes Beschränkungen für den Kraftstoffverkauf eingeführt wurden.
Die Moskauer Führung hatte bereits zuvor den Export von Benzin und Diesel im Rahmen von Maßnahmen verboten, um das Angebot auf dem Binnenmarkt zu stützen und die Preisstabilität zu wahren. Mit der jüngsten Entscheidung wurde die Dauer der Beschränkung für Benzin verlängert.