Russlands Süßwarenimporte aus der Türkei steigen rasant

Die Importe von Süßwaren aus der Türkei nach Russland stiegen im Februar 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 50 Prozent und übertrafen damit die Marke von 11 Millionen US-Dollar.

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Im Handel zwischen der Türkei und Russland verzeichnet der Süßwarensektor einen bemerkenswerten Aufschwung. In den ersten zwei Monaten des Jahres 2026 stiegen die Importe von zuckerhaltigen Lebensmitteln aus der Türkei nach Russland im Vergleich zum Vorjahr um das 1,5-Fache. Der Gesamtwert der Importe überschritt damit die Grenze von 11 Millionen US-Dollar.

Den größten Anteil an diesem Anstieg hatten mit 6,5 Millionen US-Dollar Backwaren wie Kuchen, Kekse und Waffeln. Schokoladenprodukte belegten mit 2,6 Millionen US-Dollar den zweiten Platz, während Karamell-Süßwaren mit einem Importwert von 2,2 Millionen US-Dollar den dritten Rang einnahmen.

Im Januar 2026 erreichten insbesondere die Importe von Schokolade und kakaohaltigen Produkten mit 7,4 Millionen US-Dollar einen historischen Höchststand. Diese Entwicklung verdeutlicht erneut, dass Russland die Türkei als wichtiges Herkunftsland wählt, um die Rohstoffversorgung seiner Süßwarenfabriken zu diversifizieren.

TÜRKEI ALS WICHTIGER KNOTENPUNKT IN DER REGIONALEN VERSORGUNG

Branchenexperten führen den Aufstieg der Türkei im Handel auf mehrere Hauptgründe zurück. Erstens die Stärkung des Prozesses, bei dem Süßwaren europäischen Ursprungs über die Türkei nach Russland reexportiert werden. Zweitens machen die geografischen und logistischen Vorteile der Türkei die Lieferungen hinsichtlich Geschwindigkeit und Kosten attraktiver.

Zudem wird betont, dass das Interesse russischer Verbraucher an türkischen Marken in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat. Bei den Lieferungen aus den Ländern der Europäischen Union nach Russland fallen insbesondere Deutschland, Italien und Polen als Akteure auf. Im Gegensatz dazu wird darauf hingewiesen, dass die Süßwarenexporte von Russland in die Türkei auf einem niedrigen Niveau verharren.

Angesichts all dieser Entwicklungen wird deutlich, dass die Türkei zu einem zentralen Knotenpunkt in der Lieferkette für zuckerhaltige Produkte in der Region geworden ist.