Şahenk verhandelt mit katarischem Staatsfonds über Verkauf von Galataport

Berichten zufolge führt Ferit Şahenk Gespräche mit dem katarischen Staatsfonds über den Verkauf von Galataport. Den Informationen zufolge befinden sich die Verhandlungen noch in einem frühen Stadium.

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Ferit Şahenk verhandelt mit dem katarischen Staatsfonds Qatar Investment Authority über den Verkauf von Galataport.

Şahenk plant, die Einnahmen aus einem möglichen Verkauf von Galataport, für dessen Bau er einen Kredit in Höhe von 1,02 Milliarden Euro (1,1 Milliarden US-Dollar) aufgenommen hatte, zur Tilgung dieses Kredits zu verwenden.

Quellen, die darauf hinwiesen, dass sich die Gespräche in einem frühen Stadium befinden, gaben zudem zu bedenken, dass die Verhandlungen möglicherweise nicht zu einer Einigung führen könnten.

Das 1,7 Milliarden Dollar teure Kreuzfahrthafenprojekt Galataport, das von der Doğuş Holding und der Bilgili Holding errichtet wurde, war nach einer Reihe von Verzögerungen im Jahr 2021 eröffnet worden. Der Hafen sollte jährlich durchschnittlich 25 Millionen Besucher und 1,5 Millionen Passagiere empfangen.

Doğuş, Bilgili und die Qatar Investment Authority lehnten eine Stellungnahme gegenüber Bloomberg zu diesem Thema ab.

Nachdem Şahenk seine Anteile an der Garanti Bankası für rund 5 Milliarden Dollar an die spanische BBVA verkauft hatte, hatte er seinen Fokus verstärkt auf Investitionen in Hotels, Yachthäfen und Restaurants gelegt.

Die Doğuş Holding, die eine Umschuldungsvereinbarung mit Banken getroffen hat, wollte in den letzten Jahren ihre Liquiditätsposition verbessern. Im Jahr 2020 hatte Doğuş seine 30-prozentige Beteiligung am İstinye Park an den katarischen Staatsfonds verkauft.