Schlechte Nachrichten für Millionen Beamte und Rentner
Das Verfassungsgericht (AYM) hat den Antrag auf Aussetzung der niedrigen Gehaltserhöhungen für Beamte und Rentner abgelehnt.
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Eine wichtige Entscheidung, die Millionen von Beamten und Rentnern betrifft, wurde vom Verfassungsgericht (AYM) getroffen. Das höchste Gericht lehnte den Antrag auf einstweilige Verfügung gegen die Entscheidung des Schiedsgerichts für den öffentlichen Dienst (Kamu Hakem Kurulu) mit der Begründung ab, dass Armut „keine ernsthafte Bedrohung für die materielle und moralische Integrität einer Person darstelle“.
Wie Erdoğan Süzer von der Zeitung Sözcü berichtet, wurde der Prozess, der die gesetzliche Grundlage für die niedrigen Gehaltserhöhungen für Rentner und Arbeitnehmer in Frage stellte, von Seyfettin Çilesiz, dem Ehrenmitglied der 7. Strafkammer des Kassationshofs (Yargıtay), eingeleitet. Çilesiz, der zuvor das Türkische Statistikinstitut (TÜİK) beschuldigt hatte, „die Inflationsraten wahrheitswidrig anzugeben, um Gehaltserhöhungen zu drücken“, hatte diesmal die Entscheidung des Schiedsgerichts für den öffentlichen Dienst, welche die Gehaltserhöhungen für Beamte und Rentner für den Zeitraum 2026-2027 festlegte, vor das Verfassungsgericht gebracht.
ANTRAG AUF „STOPP DER GEHALTSERHÖHUNGEN“
In seinem Antrag betonte Çilesiz, dass die Regierung das Inflationsziel für das Jahr 2026 zwar auf 20 Prozent festgesetzt habe, Beamte und Rentner jedoch insgesamt nur eine Erhöhung von 18,8 Prozent erhalten hätten. Çilesiz argumentierte, dass dies insbesondere für Bezieher fester Einkommen zu einer „Vertiefung der Verarmung“ führen werde, und forderte sowohl die einstweilige Aussetzung als auch die Aufhebung der betreffenden Gehaltserhöhung.