Schlechte Nachrichten für Mitarbeiter, die Essensgutscheine nutzen!
In der Türkei steht eine Neuregelung für die als Nebenleistung an Arbeitnehmer ausgegebenen „Essensgutscheine“ bevor...
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Dieser Betrag, der im vergangenen Jahr auf 121 Lira festgelegt worden war, wurde für das Jahr 2024 auf 187 Lira angehoben. Branchenvertreter fordern nun eine Erhöhung des täglichen Essensgeldes auf 300 TL für das Jahr 2025 und erklärten, dass Essensgutscheine so angepasst werden sollten, dass sie ausschließlich im Gastgewerbe verwendet werden können.
'NUTZUNGSBEREICHE VON ESSENSGUTSCHEINEN SOLLTEN EINGESCHRÄNKT WERDEN'
Der Vorsitzende des Verbandes aller Restaurants und Tourismusunternehmer (TÜRES), Ramazan Bingöl, erklärte, dass eine Erhöhung des steuerfreien Essensgeldbetrags das Wohlergehen der Arbeitnehmer und die Vitalität der Branche steigern würde. Bingöl plädierte zudem dafür, die Nutzungsbereiche von Essensgutscheinen einzuschränken. Er behauptete, dass insbesondere Essenszuschüsse in bar, die in anderen Sektoren ausgegeben werden, dem Gastgewerbe schaden.
Bingöl kritisierte die Situation mit den Worten: „Ein Großteil der als Bargeld ausgezahlten Essenszuschüsse wird in Bereichen verwendet, die nichts mit der Gastronomie zu tun haben. Dies hat dazu geführt, dass Unternehmen regelmäßig Kunden verlieren und die Preise kontinuierlich steigen. Aus diesem Grund haben sich das Preisverhalten in der Branche verschlechtert und die Schattenwirtschaft zugenommen.“
Bingöl betonte, dass die regelmäßigen Einnahmen der Unternehmen in der Branche gesteigert werden müssten, und schlug hierfür vor, die Steuerbefreiung für Essensgeld für das Jahr 2025 auf mindestens 300 TL anzuheben. Darüber hinaus forderte er, dass Essensgutscheine nur noch in der Gastronomie verwendet werden dürfen und dass Essenszuschüsse in bar der Wirtschaft des Sektors zugutekommen sollten. Er erklärte, dass diese Änderungen nicht nur für Ordnung in der Branche sorgen, sondern auch zehntausende neue Arbeitsplätze schaffen könnten. „Jede 20 neuen Stammkunden ermöglichen die Einstellung eines neuen Mitarbeiters“, sagte Bingöl und verwies auf das Wachstumspotenzial der Branche.
Das Gastgewerbe gilt als arbeitsintensiver Sektor, und aufgrund hoher Kosten greifen Unternehmen häufig zu Preiserhöhungen. Bingöl erklärte, der Grund für das langfristige Ausbleiben von Wachstum in diesem Sektor sei, dass die Essensgelder nicht auf ein ausreichendes Niveau angehoben wurden. Branchenvertreter argumentieren, dass diese Schritte die Kosten der Unternehmen besser steuerbar machen und somit die Einstellung von mehr jungen Menschen ermöglichen würden.