Schluss mit 'Gedeck-' und 'Servicegebühren' in Restaurants: Betriebe müssen bei Verstößen mit Strafen rechnen
Zusätzliche Gebühren in Restaurants und Cafés, die unter Namen wie Gedeck-, Service- oder Tischgebühren erhoben werden, werden abgeschafft. Für Betriebe, die sich nicht an die neue Regelung halten, drohen hohe Bußgelder.
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Die Praxis, bei der Gastronomiebetriebe von ihren Kunden Gedeck- und Servicegebühren verlangen, wird beendet. Die Arbeiten des Handelsministeriums an der entsprechenden Verordnung stehen kurz vor dem Abschluss; bei Verstößen gegen die neuen Regeln können Bußgelder von bis zu 1 Million 439 Tausend Lira verhängt werden.
Nach der derzeitigen Praxis war es Betrieben möglich, solche zusätzlichen Posten in Rechnung zu stellen, sofern sie diese in ihren Preislisten klar auswiesen. Mit der neuen Regelung wird diese Methode vollständig abgeschafft. Verbraucher werden künftig nur noch den Preis der von ihnen bestellten Produkte zahlen.
Es wird erwartet, dass die Regelung in den kommenden Tagen im Amtsblatt veröffentlicht wird und in Kraft tritt. Die Praxis des Trinkgeldes bleibt bestehen, da sie auf Freiwilligkeit basiert.
REGELN FÜR PREISLISTEN
Das Ministerium hatte bereits mit einer früheren Regelung für Lokale, Restaurants, Cafés, Konditoreien und ähnliche Betriebe zur Pflicht gemacht, dass Tarif- und Preislisten am Eingang des Geschäfts sowie auf den Tischen, an denen die Dienstleistung erbracht wird, für Verbraucher leicht sichtbar und lesbar ausgelegt werden müssen.
Zudem war in der Verordnung festgelegt worden, dass im Falle der Erhebung einer Servicegebühr oder einer Gebühr unter einem anderen Namen, die über die in der Preisliste aufgeführten Beträge hinausgeht, dies ebenfalls klar in der Tarif- und Preisliste ausgewiesen werden muss. Mit der neuen Regelung wird diese Praxis nun vollständig aufgehoben.