Schwankender Ölpreis

Der Ölpreis ist stark gefallen, da sich die Nachfrage abschwächt und Anzeichen darauf hindeuten, dass die Spannungen im Nahen Osten unter Kontrolle bleiben könnten.

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US-Rohöl blieb über der Marke von 82 Dollar stabil, nachdem es am Montag einen Verlust von etwa 4 Prozent verzeichnet und damit alle Gewinne seit dem 7. Oktober wieder eingebüßt hatte. Die globale Referenzsorte Brent notierte unter 88 Dollar. Obwohl Premierminister Benjamin Netanjahu eine Waffenruhe für unwahrscheinlich hält, hat die Bodenoffensive im Gazastreifen bisher keinen breiteren regionalen Konflikt ausgelöst, der die Rohölversorgung gefährden könnte.

Rohöl beendet einen turbulenten Monat, in dem die Preise aufgrund des Krieges schwankten und gemischte Nachfragesignale auftraten. Da die durch den Konflikt ausgelöste Risikoprämie abnimmt und Sorgen über eine globale Konjunkturabschwächung wieder in den Vordergrund rücken, sind sowohl US-Rohöl als auch Brent auf dem besten Weg, ihre Verluste im Oktober zu begrenzen. Daten aus Asien unterstrichen die Risiken, da die Produktion in China erneut zu schrumpfen begann.

Yeap Jun Rong, Marktstratege bei IG Asia, erklärte, es gebe "Erwartungen, dass der Konflikt weiterhin eingedämmt werden kann", was die Kriegsrisikoprämie begrenzen könnte. Er fügte hinzu, dass die chinesischen Daten die Abwärtsrisiken für die wirtschaftlichen Bedingungen verdeutlichten.