Schwankungen am Gold- und Ölmarkt: İslam Memiş warnt vor geopolitischen Risiken
Im Schatten der politischen Entwicklungen in Westasien bleibt die Richtung der globalen Märkte, die mit Verkaufsdruck in die Woche gestartet sind, ungewiss. Finanzexperte İslam Memiş wies darauf hin, dass die Preise in dieser Phase begrenzter Datenströme vollständig von den geopolitischen Nachrichten abhängen.
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Zu Beginn der Woche werden die Weltmärkte aufgrund der eskalierenden Spannungen in Westasien aufmerksam beobachtet. Während insbesondere bei den Ölpreisen heftige Schwankungen zu verzeichnen sind, bewertete der Finanzanalyst İslam Memiş die jüngsten Entwicklungen bei Gold und Öl. Memiş wies darauf hin, dass der Datenfluss in letzter Zeit schwach sei, und erklärte, dass sich die Märkte weitgehend unter dem Einfluss politischer Nachrichten aus der Region bewegen.
In einer Fernsehsendung sagte Memiş, dass die globale Datenagenda in dieser Woche ruhig verlaufen werde und der entscheidende Faktor an den Märkten erneut die Entwicklungen aus Westasien sein würden. Der Experte erinnerte daran, dass die Öffnung und erneute Schließung der Straße von Hormus die Märkte direkt beeinflusse, und betonte, dass am Freitag zwar Anstiege zu beobachten waren, die Woche jedoch von Verkäufen geprägt sei.
BEGRENZTER RÜCKGANG BEI ÖL UND GOLD, SCHNELLE ERHOLUNG MÖGLICH
Bei der Bewertung der kurzfristigen Veränderungen beim Brent-Öl gab Memiş an, dass es in den vergangenen Tagen zu deutlichen Rückgängen von fast 9 Prozent beim Barrelpreis gekommen sei, während die Woche mit einem Anstieg von etwa 4 Prozent begonnen habe. „Wir liegen derzeit bei 96,5 Dollar. 97-98 Dollar zeichnen sich als Widerstand ab, 94 Dollar als Unterstützung“, sagte Memiş über Brent-Öl und fügte hinzu, dass sich die Preise in bestimmten Spannen bewegen und er keine sehr tiefe Verkaufswelle erwarte.
Auch am Goldmarkt herrscht Bewegung. Memiş erklärte, dass sich die Feinunze Gold bei 4788 Dollar befinde, und bewertete: „Bei der Feinunze Gold liegt das Unterstützungsniveau bei 4740 Dollar; es besteht die Möglichkeit einer erneuten Erholung von diesem Punkt aus. Die aktuellen Verkäufe könnten in dieser Woche nicht von Dauer sein.“
Laut İslam Memiş, der sagte, dass die Märkte in Zeiten geringer Wirtschaftsdaten schnell auf geopolitische Ereignisse reagieren, spielen die Spannungen zwischen Amerika und dem Iran sowie Nachrichten aus Westasien eine führende Rolle bei der Preisgestaltung.
WARNUNG VOR MANIPULATION IM JAHR 2026
Mit Blick auf das Jahr 2026 äußerte Memiş, dass sich unter den Marktteilnehmern das Narrativ eines „Manipulationsjahres“ zu verbreiten beginne. Der Experte wies darauf hin, dass kurzfristig Schwankungen in den Vordergrund treten könnten, vertrat jedoch die Ansicht, dass der Haupttrend eine schrittweise Normalisierung sei. Memiş betonte das Potenzial für eine schnelle Erholung und fügte hinzu, dass positive Nachrichten zu heftigen Reaktionen bei den Preisen führen könnten.
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