Seit 39 Jahren auf dem Markt: Großmarke zieht sich aus der Teeproduktion in der Türkei zurück

Lipton hat seine Fabriken in Rize an Öz-Gür Çay übergeben und damit seine Teeproduktionsaktivitäten in der Türkei eingestellt.

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Die in Großbritannien ansässige Teemarke Lipton hat ihre 39-jährige Tätigkeit in der Türkei beendet. In im Oktober veröffentlichten Erklärungen war bereits angekündigt worden, dass Lipton seine Produktionsstätten in Rize an Öz-Gür Çay übergeben werde. Dieser Übertragungsprozess wurde mit der Genehmigung durch die Wettbewerbsbehörde offiziell, womit sich Lipton vollständig aus der Teeproduktion in der Türkei zurückgezogen hat.

Lipton hatte in einer früheren Stellungnahme erklärt: "Zwischen Lipton Teas and Infusions und Öz-Gür Çay A.Ş. wurde eine Einigung über die Übertragung der Anteile der Lipton Çay Üretim A.Ş., die Eigentümerin unserer Teeverarbeitungsanlagen in Rize Pazar und Fındıklı ist, an Öz-Gür Çay A.Ş. erzielt. Aufgrund des rechtlichen Prozesses wurde das Thema zur Bewertung und Genehmigung bei der Wettbewerbsbehörde eingereicht."

WEITERE ENTWICKLUNGEN IM TEE-SEKTOR

Während Lipton seine Aktivitäten in der Türkei fortsetzte, hatte das Unternehmen 2025 in Sakarya eine neue Innovations-, Tee-Misch- und Verpackungsanlage mit einer Investition von 30 Millionen Euro errichtet. Diese Anlage wird ihren Betrieb fortsetzen. Eine weitere bedeutende Entwicklung im Tee-Sektor gab es in diesem Jahr: Das US-amerikanische Unternehmen Jde Peet’s hat das von ihm gehaltene Unternehmen Ofçay an den lokalen Produzenten Efor Çay übertragen.