Behauptung: 'SGK um 200 Millionen Dollar betrogen' – 'Ministerium hat nur zugesehen'

Der CHP-Abgeordnete Murat Emir behauptet, dass vier Privatkliniken die Sozialversicherungsanstalt (SGK) um 200 Millionen Dollar betrogen haben, und kritisierte, dass das Ministerium in diesem Prozess lediglich eine Zuschauerrolle eingenommen habe.

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Der stellvertretende CHP-Fraktionsvorsitzende Murat Emir behauptete, dass vier Privatkliniken die SGK um 200 Millionen Dollar betrogen hätten, und erklärte, dass das zuständige Ministerium während dieses Prozesses lediglich als Zuschauer fungiert habe.

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Republikanischen Volkspartei (CHP), Murat Emir, äußerte sich scharf zu dem Betrug in Höhe von 200 Millionen Dollar, der von vier Privatkliniken zulasten der Sozialversicherungsanstalt (SGK) begangen wurde.

Emir wies auf die systematischen Betrugsaktivitäten hin, die seit 2007 durchgeführt wurden, und behauptete, dass das Ministerium in diesem Zeitraum lediglich die Rolle eines Beobachters eingenommen habe.

Emir erklärte, dass die Krankenhäuser, die auch in den als "Neugeborenen-Bande" bekannten Skandal verwickelt sind, den Staat über Jahre hinweg um Millionen Dollar geschädigt hätten, indem sie nicht durchgeführte Operationen als stattgefunden deklarierten. Zudem sagte er, dass Erkenntnisse vorlägen, wonach durch unnötige Operationen die Gesundheit der Patienten gefährdet wurde.

Im Rahmen der Ermittlungen wurde in einem Bericht des SGK-Chefinspektors betont, dass solche Betrugsaktivitäten ohne mangelnde Aufsicht der Krankenhäuser und bürokratische Unterstützung nicht hätten durchgeführt werden können. Laut einem Bericht von BirGün sagte Emir: "Diese Vorfälle werfen ernsthafte Fragen über die Funktionsweise des Staatsapparates auf. Das Ministerium hat die Ereignisse nicht nur beobachtet, sondern nicht eingegriffen."