Sorge hält an: Börse startet mit Verlusten in den Tag

Der BIST-100-Index an der Borsa Istanbul startete mit einem Minus von 0,07 Prozent bei 10.016,80 Punkten in den Handelstag. Die globalen Märkte zeigen sich angesichts anhaltender Sorgen um die US-Wirtschaft uneinheitlich.

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Zur Eröffnung fiel der BIST-100-Index im Vergleich zum vorherigen Schlusskurs um 7,51 Punkte beziehungsweise 0,07 Prozent auf 10.016,80 Punkte.

Während der Bankenindex um 0,09 Prozent zulegte, verlor der Holding-Index 0,20 Prozent an Wert. Unter den Branchenindizes verzeichnete der Sportsektor mit 0,66 Prozent die höchsten Gewinne, während der Kommunikationssektor mit 0,50 Prozent den stärksten Rückgang verbuchte.

Der BIST-100-Index an der Borsa Istanbul, der sich gestern in einem Aufwärtstrend bewegte, beendete den Tag mit einem Gewinn von 1,45 Prozent gegenüber dem vorherigen Schlusskurs bei 10.024,31 Punkten.

Während die globalen Märkte aufgrund der anhaltenden Sorgen um die US-Wirtschaft eine gemischte Entwicklung zeigen, steht im Inland die Präsentation des Inflationsberichts durch den Präsidenten der Zentralbank der Republik Türkei (TCMB), Fatih Karahan, im Fokus der Investoren.

Analysten erinnerten daran, dass die Daten des in der vergangenen Woche in den USA veröffentlichten Beschäftigungsberichts die Rezessionsängste verstärkt haben. Sie merkten an, dass die heute in den USA veröffentlichten wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe weitere Hinweise auf den dortigen Arbeitsmarkt liefern könnten und für die Richtung der Märkte entscheidend sein dürften.

Analysten, die darauf hinwiesen, dass heute im Inland der 3. Inflationsbericht des Jahres durch die TCMB sowie im Ausland neben den wöchentlichen US-Arbeitslosenanträgen auch die Großhandelslagerbestände beobachtet werden, gaben an, dass technisch gesehen die Marken von 9.800 und 9.750 Punkten für den BIST-100-Index als Unterstützung und 10.100 sowie 10.200 Punkte als Widerstand fungieren.

Die TCMB hatte bei der Vorstellung des 2. Inflationsberichts des Jahres die Inflationsprognose für das Jahresende 2024 um 2 Prozentpunkte auf 38 Prozent angehoben und die Prognosen für 2025 und 2026 bei 14 beziehungsweise 9 Prozent belassen.