Spannungen im Nahen Osten belasten die Borsa İstanbul
Die zunehmenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten haben an der Borsa İstanbul zu einem starken Kursrutsch geführt. Aufgrund der gestiegenen Risikowahrnehmung agieren Anleger vorsichtig.
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Die Spannungen zwischen Israel und dem Iran im Nahen Osten haben an den globalen Märkten für Unruhe gesorgt. Die Luftangriffe Israels auf den Iran haben die Spannungen in der Region verschärft und den begrenzten Optimismus, der aus den US-chinesischen Gesprächen resultierte, in den Schatten gestellt. Die Zunahme geopolitischer Risiken hat die Risikowahrnehmung der Anleger erhöht und die Märkte negativ beeinflusst.
An der Borsa İstanbul startete der BIST-100-Index mit einem Minus von 3,71 Prozent bei 9.166,80 Punkten in den Handel. Nachdem der Index bereits am Vortag einen Abwärtstrend verzeichnet hatte, schloss er den Tag mit einem Verlust von 1,71 Prozent bei 9.520,22 Punkten.
Zur Eröffnung verlor der Bankenindex 4,77 Prozent, während der Holding-Index um 4,10 Prozent nachgab. Während in allen Sektoren Rückgänge zu verzeichnen waren, wurde der größte Verlust mit 5,95 Prozent im Transportsektor beobachtet.
DATEN UND NAHER OSTEN IM FOKUS
Analysten gaben an, dass sie im Laufe des Tages im Inland die wöchentlichen Geld- und Bankenstatistiken sowie im Ausland die Industrieproduktion der Eurozone und den Verbrauchervertrauensindex der University of Michigan in den USA verfolgen werden.
Experten betonten, dass Nachrichten aus dem Nahen Osten weiterhin im Fokus der Anleger bleiben werden, und wiesen darauf hin, dass aus technischer Sicht für den BIST-100-Index die Marken von 9.100 und 9.000 Punkten als Unterstützung sowie 9.200 und 9.300 Punkte als Widerstandsniveaus fungieren.