Spannungen zwischen USA und Iran erschüttern die Märkte: Ölpreis steigt, Goldpreis fällt
Die am Wochenende eskalierten Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben sich auf die globalen Märkte ausgewirkt. Aufgrund von Sorgen um die Straße von Hormus stieg der Preis für ein Barrel Brent-Öl um 4,08 Prozent auf 79,11 Dollar, während der Goldpreis pro Unze um 1,4 Prozent auf 4.060 Dollar nachgab.
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Die gegenseitigen militärischen Operationen der USA und des Irans am Wochenende haben die Energiemärkte in Bewegung versetzt. Am ersten Handelstag der Woche stieg der Preis für ein Barrel Brent-Öl um 4,08 Prozent auf 79,11 Dollar, während der Preis für ein Barrel US-Rohöl (WTI) um 4,11 Prozent auf 74,36 Dollar zulegte.
Der Preisanstieg ist auf die Sorge zurückzuführen, dass die Energielieferungen durch die Straße von Hormus unterbrochen werden könnten.
UNGEWISSHEIT IN DER STRASSE VON HORMUS HÄLT AN
Das US-Zentralkommando (CENTCOM) gab am Sonntag bekannt, Luftangriffe auf Dutzende Ziele im Iran durchgeführt zu haben. Die iranischen Revolutionsgarden kündigten daraufhin an, US-Militärstützpunkte in Kuwait und Bahrain ins Visier genommen zu haben.
Während US-Präsident Donald Trump betonte, dass die Straße von Hormus für den kommerziellen Schiffsverkehr offen sei, hatte der Iran zuvor erklärt, die Meerenge sei "bis auf Weiteres" geschlossen.
Vor dem Konflikt wurden etwa 20 Prozent des weltweiten Handels mit Öl und Flüssigerdgas über die Straße von Hormus abgewickelt. Schiffsverfolgungsdaten zufolge passierten am Sonntag lediglich sechs Schiffe die Meerenge. Dies ist der niedrigste Stand der letzten fünf Wochen.
GOLDPREISE GEFALLEN
Während die Ölpreise stiegen, begann Gold die Woche mit einem Rückgang. Die Erwartung, dass die geopolitischen Entwicklungen den Inflationsdruck erhöhen und die Zinssenkungen der Zentralbanken verzögern könnten, veranlasste Anleger dazu, sich von Gold zu trennen.
Der Goldpreis pro Unze fiel am Montag um bis zu 1,4 Prozent auf 4.060 Dollar. Analysten weisen darauf hin, dass steigende Ölpreise, Anleiherenditen und ein starker Dollar Druck auf den Goldpreis ausüben.
AUGEN AUF NEUE ENTWICKLUNGEN GERICHTET
Analysten sind der Ansicht, dass die Angriffe vom Wochenende die Unsicherheit über die Zukunft des im letzten Monat zwischen den USA und dem Iran erzielten vorläufigen Abkommens erhöht haben.
Die Märkte beobachten genau, ob die jüngsten Entwicklungen eine vorübergehende Spannung oder ein Anzeichen für einen umfassenderen Konflikt darstellen.