Standard & Poor's gibt bekannt: Ausblick für Deutschlands Kreditwürdigkeit bleibt 'stabil'
Nach der Veröffentlichung aktueller offizieller Regierungsdaten waren Diskussionen über eine 'Stagnation' der deutschen Wirtschaft entbrannt. In seiner neuen Bewertung für Deutschland hat Standard & Poor's (S&P) die Kreditwürdigkeit des Landes mit "AAA/A-1+" bestätigt und den Ausblick auf "stabil" belassen.
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Die internationale Ratingagentur S&P hat die Kreditwürdigkeit Deutschlands aktualisiert und das langfristige sowie kurzfristige Rating für Fremd- und Landeswährung mit 'AAA/A-1+' bestätigt. Die Agentur teilte mit, dass der Kreditausblick des Landes weiterhin als 'stabil' eingestuft wird. Die in der vergangenen Woche veröffentlichten Wachstumsdaten für Deutschland hatten Sorgen vor einer 'wirtschaftlichen Stagnation' geschürt. Der Bericht von S&P stützte die Ansicht, dass sich die deutsche Wirtschaft in einer 'Stagnationsphase' befindet.
In seiner Bewertung der deutschen Wirtschaft teilte S&P mit, dass der wirtschaftliche Erholungsprozess des Landes andauere. Die Agentur wies darauf hin, dass die hohen Sparquoten rückläufig seien. Andererseits erklärte S&P, dass mit steigenden Investitionen ein Wachstum des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,5 Prozent im Jahr 2025 und 1 Prozent im Jahr 2026 erwartet werde.
In der Erklärung wurde betont, dass mögliche US-Zölle ein Risiko für die exportorientierte deutsche Wirtschaft darstellen.
Die Agentur merkte an, dass die Kreditwürdigkeit dank der starken Wirtschaftsstruktur und der stabilen Finanzpolitik Deutschlands weiterhin auf dem höchsten Niveau bleibe. S&P prognostiziert, dass die 'wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit' des Landes mittelfristig anhalten wird. Dennoch verdeutlichen die Daten im Bericht der Institution auch das Risiko einer wirtschaftlichen Stagnation.
'Deutschland ist als eines der weltweit größten Exportländer direkt von Veränderungen in der globalen Handelspolitik betroffen' (S&P)