Starker Rückgang am Kryptomarkt: Bitcoin fällt unter 65.000 US-Dollar

Aufgrund wachsender Sorgen über Zölle auf den globalen Märkten und geopolitischer Spannungen ist Bitcoin auf den niedrigsten Stand der letzten zwei Wochen gefallen.

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Die Kryptomärkte wurden durch neue Handelsmaßnahmen in den Vereinigten Staaten und globale Unsicherheiten erschüttert. Bitcoin fiel am Sonntag unter die Marke von 65.000 US-Dollar und verunsicherte damit die Anleger. Der Rückgang beschleunigte sich, nachdem US-Präsident Donald Trump ankündigte, die globalen Zölle von 10 auf 15 Prozent zu erhöhen, als Reaktion auf eine jüngste Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der USA zu gegenseitigen Zollanwendungen.

Dieser Schritt Trumps schürte Befürchtungen, dass bestehende Abkommen zwischen den USA und ihren Handelspartnern gefährdet sein könnten. Hochrangige Vertreter der US-Regierung versuchten zwar, Zusicherungen zu geben, dass es keine Änderungen an den bestehenden Handelsabkommen geben werde, doch die Märkte bleiben trotz dieser Erklärungen vorsichtig.

Darüber hinaus hat die gestiegene Wahrscheinlichkeit einer militärischen Operation der US-Regierung gegen den Iran, nachdem die Atomverhandlungen in Genf in der vergangenen Woche ins Stocken geraten waren, die Risikobereitschaft an den Märkten weiter gedämpft. Obwohl Bitcoin und Kryptowährungen in Zeiten wirtschaftlicher und geopolitischer Unsicherheit oft als „sicherer Hafen“ betrachtet werden, haben sie diese Funktion in den letzten Tagen nicht erfüllt und sind hinter andere Anlageklassen zurückgefallen.

Bitcoin notiert derzeit bei 64.700 US-Dollar. Der Gesamtwert des gesamten Kryptomarktes ist auf 2,23 Billionen US-Dollar gesunken.