Starker Rückgang der Zentralbankreserven nach Kriegsbeginn
Die Reserven der türkischen Zentralbank (TCMB) sind in der Woche zum 27. März um rund 22 Milliarden Dollar auf 155,5 Milliarden Dollar gesunken. Als Grund für den Rückgang werden Interventionen am Devisenmarkt genannt.
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In den Reserven der türkischen Zentralbank (TCMB) wurde in der vergangenen Woche ein deutlicher Rückgang verzeichnet. Berechnungen von Bankenquellen zufolge fielen die Gesamtreserven in der Woche zum 27. März um etwa 22 Milliarden Dollar auf ein Niveau von 155,5 Milliarden Dollar.
DEVISENINTERVENTIONEN ALS HAUPTGRUND
Wie Reuters berichtet, waren Interventionen am Devisenmarkt einer der Hauptgründe für den Rückgang der Reserven. Es wird geschätzt, dass sich die Devisenverkäufe in der vergangenen Woche auf etwa 18 Milliarden Dollar beliefen.
VERKÄUFE DURCH FEIERTAGSEFFEKTE GESTIEGEN
Quellen geben an, dass das Gesamtvolumen der Devisenverkäufe durch den Einfluss der Feiertage noch höher ausfiel. Demnach sollen sich die Gesamtverkäufe im betreffenden Zeitraum auf rund 44 Milliarden Dollar belaufen haben.
RÜCKGANG AUCH BEI DEN NETTORESERVEN
Im gleichen Zeitraum wurde auch ein Rückgang der Nettoreserven der Zentralbank berechnet. Bankenquellen zufolge sanken die Nettoreserven um etwa 22,5 Milliarden Dollar auf ein Niveau von 35 Milliarden Dollar.
BLICK AUF DIE OFFIZIELLEN DATEN
Diese Berechnungen basieren auf den vorläufigen Bilanzdaten, die von der TCMB veröffentlicht wurden. Die offiziellen Daten zu den Reserven der Zentralbank werden für Donnerstag erwartet.
GESAMTVERLUST VON 55 MILLIARDEN DOLLAR SEIT KRIEGSBEGINN
Den Einschätzungen von Bankenquellen zufolge wird der Gesamtverlust der Zentralbankreserven seit dem Datum des Kriegsbeginns im Iran auf etwa 55 Milliarden Dollar geschätzt.