Stellungnahme der TCMB zur Krise um gefälschte US-Dollar
Aufgrund von Falschgeld haben zahlreiche Wechselstuben und einige Banken den An- und Verkauf bestimmter Dollarnoten gestoppt. Die Zentralbank der Republik Türkei (TCMB) hat sich nun zu dem Thema geäußert.
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Aufgrund von Falschgeld haben zahlreiche Wechselstuben und einige Banken den An- und Verkauf bestimmter Dollarnoten gestoppt. Die Zentralbank der Republik Türkei (TCMB) hat sich nun zu dem Thema geäußert.
In der Erklärung hieß es: "Unsere Bank führt im Rahmen der wirksamen Bekämpfung von Banknotenfälschungen in Abstimmung mit den zuständigen Justizbehörden die notwendigen Arbeiten durch."
STELLUNGNAHME DER TBB
Auch der Türkische Bankenverband (TBB) gab eine Erklärung zu dem Thema ab. Darin wurde mitgeteilt: "Zur Bekämpfung von Falschgeld und zur Verhinderung dessen Verbreitung werden die im Einsatz befindlichen Geldzählmaschinen, Falschgeldprüfgeräte und Geldautomaten überprüft und aktualisiert."
Im Zusammenhang mit den Berichten über gefälschte US-Dollar hat zudem die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul eine Untersuchung eingeleitet.
In der Erklärung der Generalstaatsanwaltschaft hieß es: "Zur Untersuchung der in den sozialen Medien und einigen Presseorganen thematisierten Vorwürfe über die Herstellung und Verbreitung von Falschgeld mit Sitz in Istanbul wurde durch unser Büro für die Ermittlung von Schmuggel-, Betäubungsmittel- und Wirtschaftsdelikten von Amts wegen ein Ermittlungsverfahren eingeleitet."
Einige Banken, die ihre Filialen bereits seit einiger Zeit vor 'gefälschten Dollars' gewarnt, die Entscheidung über den An- und Verkauf jedoch dem Ermessen der Filialen überlassen hatten, gaben gestern neue Mitteilungen heraus, wonach der Ankauf von '50-Dollar-Scheinen und älteren 100-Dollar-Noten' vorübergehend eingestellt wurde.