Stellungnahme des Handelsministeriums nach Mindestlohnerhöhung: 'Wird nicht zugelassen'
Das Handelsministerium hat angekündigt, nach der Erhöhung des Mindestlohns strenge Maßnahmen gegen unfaire Preiserhöhungen zu ergreifen. Das Ministerium erklärte, dass gegen solche Praktiken verwaltungsrechtliche und juristische Sanktionen verhängt werden.
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Das Handelsministerium hat eine Erklärung zu den Auswirkungen des für das Jahr 2026 festgelegten Mindestlohns auf die Preise abgegeben. In der Erklärung wurde festgehalten, dass nicht zugelassen werde, dass die Mindestlohnerhöhung in "unfaire und unverhältnismäßige" Preiserhöhungen münde.
Das Ministerium betonte, dass der Mindestlohn nur einen der Kostenfaktoren darstelle und eine direkte Übertragung der Erhöhungsrate auf alle Waren- und Dienstleistungspreise nicht mit den wirtschaftlichen Realitäten übereinstimme. Aus diesem Grund werde man entschlossen alle notwendigen verwaltungsrechtlichen und juristischen Maßnahmen gegen Unternehmen ergreifen, die die Lohnerhöhung als Vorwand für Wucherpreise nutzen.
Es wurde mitgeteilt, dass die Kontrollen unter der Koordination des Handelsministeriums landesweit aktiv durch Teams des Ministeriums für Land- und Forstwirtschaft, der provinziellen Handelsdirektionen sowie der provinziellen Landwirtschaftsdirektionen fortgesetzt werden. Zudem wurde bekannt gegeben, dass die Teams der Generaldirektion für Binnenhandel sowie der Generaldirektion für Verbraucherschutz und Marktüberwachung intensive und kontinuierliche Prüfungen durchführen werden.
Es wurde betont, dass es von großer Bedeutung sei, dass Bürger bei Begegnungen mit unfairen Preiserhöhungen und opportunistischen Praktiken umgehend das Handelsministerium sowie die offiziellen Meldekanäle kontaktieren. Jede Meldung werde sorgfältig geprüft und zügig bearbeitet.
Es wurde unterstrichen, dass bei Bedarf ausnahmslos Bußgelder verhängt und Sanktionen gegen unfaire Preispraktiken, die Verbraucher benachteiligen, auf Basis aktualisierter Strafbeträge in ihrer strengsten Form umgesetzt werden. Praktiken, die die Preisstabilität stören, den fairen Wettbewerb schädigen und die Kaufkraft der Bürger angreifen, werde man nicht tolerieren.