Stellungnahme des Handelsministeriums zu 'Exporten nach Israel'
Nach Behauptungen über einen Anstieg der Exporte nach Israel hat das Handelsministerium eine Erklärung abgegeben.
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Nach Behauptungen über einen Anstieg der Exporte nach Israel hat das Handelsministerium eine Erklärung abgegeben. Es wurde mitgeteilt, dass die Behauptungen nicht der Wahrheit entsprechen. Zudem wurde darauf hingewiesen, dass auch Exporte in die palästinensischen Gebiete über den israelischen Zoll abgewickelt werden. Das Ministerium erklärte: "Der Außenhandel der Türkei mit Israel ist im Zeitraum von Oktober bis Dezember im Vergleich zum Vorjahr um 45 Prozent zurückgegangen."
In der Erklärung, in der darauf hingewiesen wurde, dass es sich beim Handel mit Israel nicht um Waren handelt, die ausschließlich für den jüdischen Teil des Landes bestimmt sind, hieß es: "Es handelt sich um Handel, der auch die 2,2 Millionen palästinensischen Staatsbürger in Israel sowie das Westjordanland, Ostjerusalem und den Gazastreifen unter israelischer Besatzung betrifft. Alle Waren, die in die palästinensischen Gebiete geliefert werden, müssen die israelischen Zollstellen und Häfen unter dem Namen Israel passieren."
Den in der Erklärung enthaltenen Informationen zufolge belief sich der gesamte türkisch-israelische Handel im Zeitraum von Oktober bis Dezember 2022 auf 2 Milliarden 320 Millionen US-Dollar; diese Zahl sank im gleichen Zeitraum des Jahres 2023 um 45 Prozent auf 1 Milliarde 280 Millionen US-Dollar.
Im genannten etwa dreimonatigen Zeitraum des Jahres 2022 beliefen sich die türkischen Exporte nach Israel auf 1 Milliarde 606 Millionen US-Dollar, während die Importe aus diesem Land 714 Millionen US-Dollar betrugen.
Im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres wurden Exporte in Höhe von 980 Millionen US-Dollar, was einem Rückgang von 39 Prozent entspricht, und Importe in Höhe von 300 Millionen US-Dollar, was einem Rückgang von 58 Prozent entspricht, verzeichnet.