Stellungnahme nach Behauptungen: „Der Dollar wird in 15 Tagen 40 TL kosten“
Das Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation hat erklärt, dass die in einigen Presseorganen verbreiteten Behauptungen, wonach der Wechselkurs des Dollars in 15 Tagen 40 TL erreichen werde, nicht der Wahrheit entsprechen.
İHA
In einem Beitrag auf dem X-Account des Zentrums zur Bekämpfung von Desinformation heißt es: „Die in einigen Presseorganen verbreiteten Behauptungen, wonach der Wechselkurs des Dollars in 15 Tagen feststehe, der Dollar in 15 Tagen 40 TL kosten werde und ein Bericht der Zentralbank durchgesickert sei, sind nicht wahr.
Es gibt absolut keinen Bericht darüber, dass der Dollar in 15 Tagen 40 TL kosten wird. In den besagten haltlosen Nachrichten wurde die Umfrage zu den Markterwartungen, die die Zentralbank der Republik Türkei monatlich veröffentlicht, manipulativ für Desinformation missbraucht.“
In dem Beitrag wurde darauf hingewiesen, dass die TCMB jeden Monat die Erwartungen von Marktteilnehmern aus dem Finanz- und Realsektor zu grundlegenden makroökonomischen Indikatoren abfragt und die Ergebnisse mit der Öffentlichkeit teilt. Es wurde festgehalten, dass die Bezeichnung dieser öffentlich zugänglichen Umfrage als „durchgesickertes Dokument“ die Manipulation deutlich mache.
Im weiteren Verlauf des Beitrags hieß es: „Die Umfrageergebnisse spiegeln lediglich die Erwartungen der Teilnehmer wider und zeigen die monatlichen Veränderungen der Markterwartungen.
Die Umfrage zu den Markterwartungen enthält keine institutionellen Erwartungen oder Prognosen der Zentralbank. In der am 15. März 2024 veröffentlichten Umfrage zu den Markterwartungen für März 2024 liegt die Erwartung der Marktteilnehmer für den US-Dollar-Kurs zum Ende des Monats März bei 32,63 TL.“
SPK UND ZENTRALBANK REICHEN STRAFANZEIGE EIN
In dem Beitrag wurde mitgeteilt, dass das Kapitalmarktamt (SPK) und die Zentralbank aufgrund der besagten Nachrichten wegen vorsätzlicher marktstörender Handlungen gemäß Artikel 217/A des türkischen Strafgesetzbuches (TCK) wegen öffentlicher Verbreitung irreführender Informationen Strafanzeige erstatten werden. Zudem wurde betont, dass man den Falschmeldungen, die offensichtlich mit manipulativen Absichten gezielt verbreitet wurden, keinen Glauben schenken sollte.