Stellungnahme von Cevdet Yılmaz zur Heraufstufung der Kreditwürdigkeit der Türkei durch S&P

Vizepräsident Cevdet Yılmaz erklärte: „Die Kreditwürdigkeit der Türkei wurde von S&P in diesem Jahr zum zweiten Mal heraufgestuft. Die drei großen Ratingagenturen haben mit zwei Anhebungen innerhalb eines Jahres ihr Vertrauen in unser Programm unter Beweis gestellt.“

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Vizepräsident Cevdet Yılmaz erklärte in einer Mitteilung auf seinem Social-Media-Konto, dass im Umfeld politischer Stabilität und Vertrauen die im Rahmen des mittelfristigen Programms umgesetzten Maßnahmen weiterhin positive Ergebnisse zeigten.

Yılmaz betonte, dass die positive Entwicklung der Außenhandelszahlen einen günstigen Effekt auf das Leistungsbilanzdefizit habe und das Vertrauen der Investoren in die türkische Wirtschaft durch die Verbesserung der makroökonomischen Indikatoren gestiegen sei.

Er wies darauf hin, dass sich die makroökonomischen Indikatoren dank des Programms, das zur Sicherung der Preisstabilität konsequent umgesetzt werde, rasch verbesserten, und fuhr wie folgt fort:

„Mit der Fortsetzung des Desinflationsprozesses, der anhaltend positiven Entwicklung des Leistungsbilanzdefizits und der Stärkung unserer Reserven wurde die Kreditwürdigkeit der Türkei von S&P in diesem Jahr zum zweiten Mal heraufgestuft. Die drei großen Ratingagenturen haben mit zwei Anhebungen innerhalb eines Jahres ihr Vertrauen in unser Programm unter Beweis gestellt. Wir erwarten, dass die ausgewogene Wachstumszusammensetzung, das sinkende Leistungsbilanzdefizit, das wachsende Vertrauen in die Wirtschaft, die verbesserten Erwartungen und die beschleunigten Zuflüsse ausländischer Mittel in der kommenden Zeit einen wesentlichen Beitrag zum Rückgang der Inflation leisten werden.“

„HÖCHSTER OKTOBER-WERT BEI DEN EXPORTEN“

Yılmaz teilte zudem mit, dass die Exporte im Oktober im Jahresvergleich um 3,6 Prozent auf 23,6 Milliarden US-Dollar gestiegen seien und damit der höchste Oktober-Wert aller Zeiten erzielt wurde.

Yılmaz gab bekannt, dass die annualisierten Exporte per Oktober auf ein Niveau von 262,3 Milliarden US-Dollar gestiegen seien, und merkte an, dass sich die Aufwärtsdynamik bei den Exporten sowie der anhaltende Rückgang bei den Importen positiv auf das Außenhandelsdefizit auswirkten.

Yılmaz äußerte sich wie folgt:

„Die Verbesserung des Außenhandelsdefizits in den ersten 10 Monaten des Jahres 2024 liegt bei 30,4 Prozent im Jahresvergleich. Das annualisierte Außenhandelsdefizit ist per Oktober 2024 auf 77,7 Milliarden US-Dollar gesunken. Neben den Außenhandelsindikatoren unterstützen auch die Errungenschaften im Tourismussektor den Desinflationsprozess. Durch die Fortschritte bei der Diversifizierung des Tourismus und dessen Ausweitung auf das ganze Jahr stiegen die Tourismuseinnahmen in den ersten 9 Monaten des Jahres um 6,6 Prozent, und die annualisierten Tourismuseinnahmen erreichten zum dritten Quartal 58,8 Milliarden US-Dollar.“