Streikalarm bei Samsung: 47.000 Mitarbeiter legen die Arbeit nieder

Bei Samsung Electronics in Südkorea bereiten sich mehr als 47.000 Mitarbeiter auf einen groß angelegten Streik vor, da in den Verhandlungen über Lohnerhöhungen keine Einigung erzielt werden konnte. Die Aktien des Unternehmens fielen nach dieser Nachricht um 3 Prozent.

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Die festgefahrenen Tarifverhandlungen bei Samsung Electronics, einem der weltweit größten Technologieunternehmen, die Hunderttausende Mitarbeiter betreffen, haben zu Streikvorbereitungen in Fabriken und Büros geführt. Während des Prozesses, in dem über Lohnerhöhungen verhandelt wurde, konnte die erwartete Einigung zwischen der Gewerkschaft und der Samsung-Geschäftsführung nicht erzielt werden. Die Gewerkschaftsmitglieder gaben bekannt, dass sie beschlossen haben, am Donnerstag, den 21. Mai, in den Streik zu treten.

Der Streik, der mit der Teilnahme von über 47.000 Mitarbeitern – die den Kern der Belegschaft bilden und mehrheitlich in Südkorea tätig sind – geplant ist, hat in Branchenkreisen Sorgen ausgelöst, dass es zu Störungen bei den Produktionsprozessen und Dienstleistungen von Samsung kommen könnte. Die Nachricht vom Streik wirkte sich auch auf die Finanzmärkte aus; die Aktien von Samsung Electronics verzeichneten nach der Ankündigung einen Wertverlust von bis zu 3 Prozent.

Während des Verhandlungsprozesses kam der Vermittlungsvorschlag der südkoreanischen Nationalen Kommission für Arbeitsbeziehungen auf die Tagesordnung. Die Gewerkschaft erklärte, dass sie den Vorschlag akzeptiere. Die Geschäftsführung von Samsung Electronics hingegen stand diesem Vermittlungsangebot nicht positiv gegenüber und gab bekannt, dass sie es ablehne. Gewerkschaftssprecher Choi Seung-ho erklärte, dass das Unternehmen eine Fristverlängerung beantragt habe, die Geschäftsführung jedoch anschließend keine endgültige Entscheidung bekannt gegeben habe.