Bruttoreserven der TCMB erreichten in der vergangenen Woche ein Rekordniveau
Die Bruttoreserven der Zentralbank der Republik Türkei (TCMB) sind in der vergangenen Woche auf ein Rekordniveau gestiegen.
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Die Aufwärtsbewegung, die bei den Reserven der Zentralbank der Republik Türkei (TCMB) seit einiger Zeit zu beobachten war, hat zu einem Rekord geführt.
Daten der TCMB zufolge erreichten die Bruttoreserven in der Woche zum 24. November mit 136,5 Milliarden US-Dollar ein historisches Niveau.
Auch bei den Nettoreserven war eine Erholung zu verzeichnen. Die Nettoreserven der Bank stiegen in der Woche zum 24. November auf 35,8 Milliarden US-Dollar. In der Vorwoche lagen die Reserven noch bei 29 Milliarden US-Dollar.
Die Nettoreserven ohne Swaps erholten sich in der vergangenen Woche von minus 52,9 Milliarden US-Dollar auf minus 51 Milliarden US-Dollar.
Die Wirtschaftsführung hatte in der letzten Zeit wiederholt auf die Verbesserung der Reserven hingewiesen. Finanzminister Mehmet Şimşek verwies auf die Erholung der Reserven und äußerte sich zudem zu den Nettoreserven ohne Swaps.
Şimşek sagte: „Wir haben das höchste Reserveniveau seit 2014 erreicht. Man könnte einwenden, die Swaps seien dies oder jenes... Die Swaps mit lokalen Banken werden aufgrund deren Bedarfs getätigt. Denn die Nachfrage nach Devisenkrediten ist begrenzt, während die Nachfrage nach TL-Krediten anhält. Das heißt, für mich sind die Reserven ohne Auslands-Swaps entscheidend, und diese sind sowohl positiv als auch stark positiv.“
ERKAN MIT BOTSCHAFTEN ZU RESERVEN
Auch die Gouverneurin der TCMB, Hafize Gaye Erkan, hatte in ihren jüngsten Äußerungen die Erholung der Reserven hervorgehoben.
Bei einem Treffen der Industrie- und Handelskammer von Istanbul (İSO) sagte Erkan: „Der jüngste Anstieg der Reserven ist auch auf den Zufluss westlicher Fonds zurückzuführen. Wir werden den Anstieg der Reserven in der kommenden Zeit nachhaltig gestalten und die Entwicklung der ausländischen Nachfrage nach TL-Vermögenswerten bestmöglich für unser Land etablieren.“
TCMB-Beamte, die gegenüber Reuters sprachen, gaben an, dass sie Kapitalzuflüsse in die türkische Lira von US-amerikanischen institutionellen Investoren beobachtet hätten und laufende Gespräche darauf hindeuteten, dass diese Zuflüsse anhalten würden.