Zentralbank der Türkei gibt bekannt: Defizit der internationalen Investitionsposition auf 300 Milliarden Dollar gestiegen

Die Zentralbank der Republik Türkei (TCMB) hat die Daten zur internationalen Investitionsposition (IIP) veröffentlicht. Den Daten zufolge stieg das Netto-Defizit der internationalen Investitionsposition der Türkei von 284,7 Milliarden Dollar Ende 2023 auf 300 Milliarden Dollar Ende Januar 2024.

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Die Zentralbank der Republik Türkei (TCMB) hat die Daten zur internationalen Investitionsposition (IIP) für den Stand Ende Januar 2024 veröffentlicht. Den Daten zufolge beliefen sich die Auslandsvermögenswerte der Türkei auf 324,5 Milliarden Dollar, was einem Rückgang von 1,1 Prozent gegenüber Ende 2023 entspricht, während die Verbindlichkeiten um 1,9 Prozent auf 624,5 Milliarden Dollar stiegen.

DEFIZIT GEGENÜBER 2023 GESTIEGEN

Das Netto-IIP-Defizit, definiert als Differenz zwischen den Auslandsvermögenswerten und den Verbindlichkeiten der Türkei gegenüber dem Ausland, belief sich Ende Januar 2024 auf 300 Milliarden Dollar, nachdem es Ende 2023 noch 284,7 Milliarden Dollar betragen hatte.

RESERVEVERMÖGEN GESUNKEN

Bei der Untersuchung der Unterposten der Vermögenswerte zeigt sich, dass der Posten Reservevermögen im Vergleich zum Jahresende 2023 um 5,0 Prozent auf 133,9 Milliarden Dollar zurückging, während der Posten sonstige Investitionen um 2,7 Prozent auf 125,5 Milliarden Dollar anstieg. Unter den Unterposten der sonstigen Investitionen wurden die Bestände der Banken an Devisen und türkischen Lira sowie Einlagen mit einem Anstieg von 6,7 Prozent auf 49,7 Milliarden Dollar verzeichnet.

Bei der Betrachtung der Unterposten der Verbindlichkeiten stiegen die Direktinvestitionen (Kapital und sonstiges Kapital) unter Berücksichtigung von Marktwerten und Wechselkursänderungen gegenüber Ende 2023 um 6,4 Prozent auf 168,5 Milliarden Dollar.

Die Portfolioinvestitionen stiegen gegenüber Ende 2023 um 4,7 Prozent auf 100,4 Milliarden Dollar. Während der Aktienbestand von im Ausland ansässigen Personen gegenüber Ende 2023 um 12 Prozent auf 33,1 Milliarden Dollar zunahm, stieg der Bestand an Staatsanleihen (DİBS) im Besitz von im Ausland ansässigen Personen um 5,9 Prozent auf 2,8 Milliarden Dollar, und der Anleihebestand des Finanzministeriums (nach Abzug der von Inländern erworbenen Anleihen) erhöhte sich um 1,7 Prozent auf 43,2 Milliarden Dollar.